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Es läuft bereits eine Untersuchung gegen Fans von West Ham United wegen antisemitischer Gesänge, nun fielen Teile der Fanszene beim Derby gegen Chelsea erneut negativ auf.

London. Während des Londoner Stadtderbys zwischen dem FC Chelsea und West Ham United (2:0) ist es auf den Zuschauerrängen im Upton Park zu mehreren Zwischenfällen gekommen. Einige der Unruhestifter wurden festgenommen.

Polizei bestätigt vier Inhaftierungen

Nach Angaben der Polizeibehörden wurden im Rahmen des London-Derbys am 30. Spieltag der englischen Premier League vier Fans der „Hammers“ verhaftet - zwei davon wegen nicht näher genannten rassistischen Äußerungen, einer wegen Vandalismus, ein weiterer wegen eines Gewaltdelikts. Erstere wurden zudem mit einem Stadionverbot belegt.

Zu den Vorfällen kam es nach dem Führungstor von Frank Lampard, der selbst in der West-Ham-Jugendakademie ausgebildet wurde. Fans bewarfen die jubelnden Chelsea-Spieler mit Münzen und anderen Gegenständen. Danach heizte sich die Stimmung auf.

West Ham: „Null Toleranz“

Die FA hat unterdessen angekündigt, sich mit den Behörden und den beiden Vereinen in Verbindung zu setzen, bevor weitere Schritte gegen West Ham oder die betreffenden Fans eingeleitet werden. Ein West-Ham-Sprecher ließ verlauten, der Klub wolle rassistischem Verhalten mit „null Toleranz“ begegnen.

Die jüngsten Verfehlungen von Anhängern des Tabellen-14. der Premier League sind kein Einzelfall. Derzeit läuft eine Untersuchung wegen antisemitischer Gesänge der West-Ham-Fans beim letztjährigen Auswärtsspiel bei Tottenham Hotspur. Hintergrund: Die „Spurs“ sind ein jüdisch geprägter Verein. 

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