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Chelseas Petr Cech kann sich eine Rückkehr von Ex-Trainer Jose Mourinho gut vorstellen. Trotz der vielen Trainerwechsel könne man die Erfolge des Vereins aber nicht leugnen.

London. Petr Cech vom FC Chelsea sieht keinen Grund, warum Jose Mourinho nicht nach London zurückkehren könnte. Der Tscheche fordert zwar vor allem Konstanz auf dem Trainerposten, betonte aber auch die Erfolge, die sein Team trotz der vielen Trainerwechsel feiern konnte.

Während des 1:0-Sieges der Londoner am Wochenende gegen West Bromwich Albion waren von den Rängen Sprechchöre pro Mourinho zu hören. Der derzeitige Cheftrainer des Champions-League-Siegers, Rafael Benitez, hatte bereits verkündet, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird.

Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr des ehemaligen Trainers vorstellen könnte, antwortete Cech: „Wir waren mit ihm sehr erfolgreich, also warum nicht? Er ist ein hervorragender Trainer.“

Vor allem sei aber endlich Konstanz auf dem Trainerposten wichtig. Immerhin zehn Trainer arbeiteten bei den Londonern seitdem Mäzen Roman Abramowitsch den Verein vor zehn Jahren übernommen hat. „Ich hoffe, dass unser neuer Trainer, wer auch immer es wird, mehr Glück haben und bleiben wird. Das sage ich schon seit sechs Jahren“, betonte der 30-Jährige.

Erfolg trotz Trainerwechsel

Allerdings musste Cech auch eingestehen, dass die Unbeständigkeit auf dem Trainerstuhl nicht zu Erfolglosigkeit geführt hat: „Es ist eine schwierige Frage, weil man viele Argumente bringen kann. In der gleichen Zeitspanne haben wir ungefähr so viele Titel wie Manchester United gewonnen, die die ganze Zeit nur einen Trainer hatten. Arsenal hat seit langem den gleichen Trainer und es ist schon eine Weile her, dass sie etwas gewonnen haben.“

Für den Torhüter ist es deshalb klar: „Man kann nicht immer sagen, dass der Trainer oder die Spieler schuld sind. Sie arbeiten und warten auf Erfolg. Wir machen es auf unsere Art, andere Klubs auf ihre.“ Besonders wichtig sei der Zusammenhalt in der Mannschaft: „Jeder sollte die Gelegenheit haben, seine Meinung zu sagen. Wenn jemand unglücklich ist, versuchen wir ihm zu helfen, so dass er wieder nach vorne schaut und sein Bestes für das Team gibt.“

Außerdem müsse die Kommunikation im Verein funktionieren. „Wir haben nur einen Boss und das ist der Trainer. Es ist seine Entscheidung, ob er den Spielern zuhört, oder ob er seinen eigenen Weg finden will“, sagte Cech.


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