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Manchester City ist bereit, Samir Nasri trotz Millionenverlust zu verkaufen

EXKLUSIV - Der französische Nationalspieler befindet sich diese Saison in einem Formtief und wird von Trainer Mancini kritisiert. Der AS Monaco zeigt Interesse.

Manchester. Wie Goal.com herausgefunden hat, wird sich Manchester City im nächsten Sommer Angebote für Samir Nasri anhören. Der amtierende englische Meister schätzt den Wert des Offensivspielers auf rund 21 Millionen Euro und ist bereit diesen zu verkaufen, sollte die geforderte Summe geboten werden.

Millionenverlust bei Verkauf

Bereits im vergangenen Dezember konnte Goal.com exklusiv in Erfahrung bringen, dass der 25-Jährige Manchester verlassen möchte und mit einer Rückkehr nach London liebäugelt. Nasri wechselte im August 2011 für rund 29 Millionen Euro vom FC Arsenal zu den „Citizens". Demnach zeigt sich der Klub aus dem Etihad Stadium bereit, ein Minus von 8 Millionen Euro in Kauf zu nehmen, um die Wochengage des Franzosen in Höhe von 200 000 Euro von der Gehaltsliste zu streichen.

Mancini kritisiert Nasri

In einem Interview mit The Guardian äußerte City-Coach Roberto Mancini harte Kritik an Nasri. „Ich denke, Samir hat fantastische Qualitäten. Er müsste eigentlich in jeder Begegnung eine gute Leistung bringen. Er könnte in jedem Spiel den Unterschied ausmachen und einer der besten Spieler Europas sein. Aber es passiert nicht“, sagte der Italiener.

Besonders die Arbeitsmoral des offensiven Mittelfeldspielers ist dem Trainer ein Dorn im Auge. „Manchmal denkt ein Spieler, die Leistungen der vergangenen Saison würden ausreichen. Ein solcher Spieler versteht nicht, dass er sich jeden Tag verbessern sollte“, erklärte Mancini und fügte an: „Wenn du ein Topspieler bist, dann weißt du, dass du dich bis zum Ende deiner Karriere verbessern kannst. Aber manchmal arbeitest du mit Spielern, die denken, nicht hart an sich arbeiten zu müssen. Und das ist der größte Fehler, den sie machen können."

Für Mancini hat der Titel in der letzten Spielzeit einen negativen Einfluss auf Nasri gehabt: „Samir kann viel mehr als er in dieser Saison gezeigt hat. Er ist ein toller Spieler aber er spielt unter seinen Möglichkeiten. Du gewinnst die Meisterschaft und schon denkst du, es würde reichen, auch mit 50 Prozent zu spielen.“

Monaco zeigt Interesse

Nasri beschäftigte sich bereits vor der Rüge des Trainers mit einem Wechsel, allerdings gibt es nur wenige Mannschaften, die die geforderte Ablösesumme stemmen könnten. Wie Goal.com anfangs des Monats berichtete, gibt es mit dem AS Monaco dennoch einen potenziellen Abnehmer. Der ambitionierte Tabellenführer der französischen Ligue 2 möchte im kommenden Sommer sowohl Nasri als auch seinen Teamkollegen Carlos Tevez verpflichten. Monaco wird vom russischen Millionär Dmitry Rybolovlev finanziell unterstützt.

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