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Der ehemalige Kölner war der Mann des Nachmittags für seinen Klub. Mit einem Freistoß erzielte er das einzige Tor der Partie.

London. Auch als Joker hat Lukas Podolski seine Qualitäten für den FC Arsenal unter Beweis gestellt. Beim 1:0 (0:0) gegen Stoke City traf der Ex-Kölner in der 78. Minute per Freistoß zum Siegtor für die Kanoniere. Zehn Minuten zuvor war „Prinz Poldi“ erst eingewechselt worden.

Nach dem Schuss ins Glück feierte Lukas Podolski gewohnt ausgelassen sein Tor und den damit verbundenen wichtigen Sieg des FC Arsenal. Fast 68 Minuten hatte der deutsche Fußball-Star beim Heimspiel der Gunners am Samstag gegen Stoke City auf der Ersatzbank geschmort, dann wechselte ihn Arsenal-Teammanager Arsene Wenger ein. Und zehn Minuten später war der „kölsche Prinz“ der Matchwinner aufseiten des Londoner Traditionsklubs, der wieder an den Champions-League-Plätzen in der Premier League schnuppert.

Sein flach getretener Freistoß aus 20 Metern wurde von Geoff Cameron abgefälscht und schlug unhaltbar für den starken Stoke-Keeper Asmir Begovic im Tor des Gegners ein. Podolski knackte als Einziger die starke Abwehr von Stoke um Ex-Nationalspieler Robert Huth.

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Zum achten Mal in dieser Saison hat der 27-jährige Bergheimer für die Kanoniere in der Premier League getroffen. Am Samstag zeichnete sich Podolski auch als starker Joker aus, nachdem er im Verlaufe der Saison bislang fast durchweg der Anfangsformation von Wenger angehört hatte.

Gegen Stoke zog sich „Poldi“ nicht in den Schmollwinkel zurück, sondern tankte stattdessen nochmals Selbstvertrauen vor dem Länderspiel am Mittwoch im Stade de France von St. Denis vor den Toren von Paris gegen Frankreich. Seine insgesamt zwölf Pflichtspieltreffer machen es dem Ex-Kölner leichter, sich immer besser im neuen Umfeld zurechtzufinden.

„Viele haben den Schritt kritisch gesehen und mir nicht zugetraut, mich hier durchzusetzen. Aber ich habe jetzt und auch davor nie an mir gezweifelt“, betonte Podolski im Express-Interview und zeigte dem Reporter aus Köln stolz die Trainingsstätte und die Umgebung in der britischen Hauptstadt.

„Man versucht, einfach Spaß zu haben - auf und neben dem Platz. Das ist wichtig - und dass es momentan gut läuft, ist gut, aber man darf sich nicht drauf ausruhen“, sagte der 106-malige Internationale, der schon 44 Länderspieltore zu Buche stehen hat.

Von seinem Torinstinkt hat „Poldi“ auch bei Arsenal nichts eingebüßt. Selbst in der Champions League hat der Ex-Münchner schon dreimal getroffen, nun freut er sich besonders auf das Achtelfinalduell gegen den deutschen Rekordmeister in der Königsklasse. „Alles ist möglich“, so Podolski vor dem Prestigeduell gegen den Bundesliga-Tabellenführer.

Mit die wichtigste Bezugsperson für Podolski in London ist Nationalmannschafts-Teamkollege Per Mertesacker. Der 1,98 Meter große Schlaks hat ihm die Eingewöhnung erleichtert: „Er hat mir sehr geholfen. Er ist für mich außerhalb des Platzes ein richtiger Kumpel“, berichtete Arsenals Nummer Neun. Und wenn es um Freistöße geht, dann macht Podolski mit seinem starken linken Fuß ohnehin niemand etwas vor.

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