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Der Trainer der Red Devils holt zu einem Rundumschlag aus und beleidigt die Kritiker, dabei verteidigt er seinen Torhüter David De Gea.

Manchester. Trainer Sir Alex Ferguson von Manchester United hat sich wieder einmal in Rage geredet: Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Tottenham Hotspur am letzten Sonntag verteidigte er United-Torhüter David De Gea gegen Kritik aus den Medien und bezichtigte den englischen Verband, es auf ihn abgesehen zu haben. Außerdem äußerte er sich zum neuen Vertrag von Verteidiger Rio Ferdinand.

De Gea mit Patzer

Im Spiel gegen die Spurs verschuldete De Gea mit einem Patzer kurz vor Schluss den Ausgleich und kostete den Tabellenführer zwei Punkte. Sky-Analyst Gary Neville, der selbst lange unter Ferguson gespielt hatte, hatte den jungen Torhüter daraufhin kritisiert: „Auf diesem Level kann man einen solchen Fehler in der letzten Spielminute einfach nicht machen.“

Auf einer Pressekonferenz am Freitag wurde Ferguson deutlich: „Dazu will ich eigentlich gar nichts sagen. Während des Spiels müssen wir eben ein paar Idioten zuhören.“ Es sei die Aufgabe des Vereins, sich um De Gea zu kümmern, und „das sei besser, als das der Presse zu überlassen. Er hat ein fantastisches Spiel gemacht, bis auf diese 30 Sekunden.“ Das sei hart für De Gea, aber: „Wir werden ihm helfen.“

„Es geht um mich“

Nach Fergusons harter Kritik an einem Linienrichter im Spiel gegen Tottenham hatte der englische Fußballverband Ermittlungen aufgenommen und den 71-Jährigen um eine Stellungnahme gebeten.  Er selbst rechnet mit einer Strafe: „Sie kennen ja die FA. Man weiß nie, aber so ist das halt. Wir stehen eben im Fokus der Öffentlichkeit.“ Neutral bewertet sieht er seine Aussagen aber nicht. „Ich glaube einfach, dass es mehr um mich geht, und nicht darum, was ich gesagt habe.“

Außerdem bezog Ferguson Stellung zum neuen Einjahresvertrag von Rio Ferdinand. Man werde von dieser Haltung nicht abweichen, selbst wenn Spieler bei anderen Vereinen längerfristige Verträge bekommen könnten: „An der Tatsache, dass wir alten Spielern nur Einjahresverträge anbieten, gibt es nichts auszusetzen“, so Ferguson. „Es ist ganz einfach. Das heißt nicht, dass wir an ihnen zweifeln, aber man weiß eben nie, ob sie damit klarkommen, dass sie älter werden. Manche können das, manche nicht.“ Klassespieler wie Ferdinand, Ryan Giggs oder Paul Scholes „sollten sich darüber aber keine Sorgen machen.“

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