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Die Bilder gingen um die Welt. Hazards vermeintlicher Tritt gegen einen Balljungen hat nun ein Nachspiel - die FA will offenbar hart durchgreifen.

London. Nachdem er einen Balljungen angegangen hatte, der im Pokalspiel gegen Swansea City (0:0) den Ball nicht schnell genug hergeben wollte, droht Eden Hazard vom FC Chelsea jetzt ein Nachspiel. Der englische Fußballverband hat weitere Schritte eingeleitet.

Der 22-jährige Belgier hatte eine Rote Karte für seinen vermeintlichen Tritt gegen den Balljungen gesehen. Der englische Fußballverband FA hat jetzt ein Verfahren wegen einer Tätlichkeit eingeleitet und will so eine längere Strafe erzwingen.

Hazard entschuldigte sich bei dem Balljungen

In einem Statement der FA vom Freitag heißt es, dass eine „normale Bestrafung, die ansonsten fällig wäre, eindeutig unzureichend“ sei. Der Chelsea-Akteur hat nun bis Dienstag Zeit für eine Stellungnahme.

„Der Junge hat den Ball mit seinem Körper bedeckt und ich habe versucht, ihn zu bekommen. Ich denke, dass ich den Ball getroffen habe und nicht den Jungen“, erklärte Hazard nach dem Spiel, entschuldigte sich allerdings auch bei dem Balljungen.

Besondere Brisanz erhält der Vorfall, weil es sich nicht um irgendeinen Balljungen, sondern um den Sohn eines Funktionärs von Swansea handelt. Der 17-Jährige hatte darüber hinaus einige Stunden vor dem Spiel seinen Plan via Twitter angekündigt: „The king of all ballboys is back making his final appearance #needed #for #timewasting“ („Der König aller Balljungen ist zurück für seinen letzten Einsatz #gebraucht #fürs #Zeitschinden“).

Unterdessen hat die Polizei von South Wales via Twitter verkündet, dass man nicht mehr in dem Fall ermittle. Somit hat Hazard zumindest von polizeilicher Seite keine Strafe zu befürchten.

EURE MEINUNG: Sollte die FA Hazard bestrafen?

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