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Rafa Benitez: „Abramowitsch ist zufrieden mit Chelsea“

Der Trainer hat aufgrund seiner Liverpool-Vergangenheit und schwankenden Ergebnissen keinen leichten Stand bei den Fans der „Blues“. Der reiche Klubeigentümer sei aber zufrieden.

London. Obwohl ihm ein schwieriges Verhältnis zu den Fans des FC Chelsea und Vereinseigner Roman Abramowitsch nachgesagt wird, besteht Rafael Benitez darauf, dass man mit seiner Leistung als Interimstrainer zufrieden ist. Für das Rückspiel gegen Swansea City im Capital One Cup bleibt der Spanier aber vorsichtig.

Heimsieg gegen Arsenal

„Ohne ins Detail zu gehen: Abramowitsch war wirklich zufrieden mit dem Spiel“, betonte Benitez nach dem 2:1-Erfolg gegen den FC Arsenal am Wochenende im Daily Mirror. Es war erst der dritte Heimsieg im achten Spiel an der Stamford Bridge unter der Leitung des 52-Jährigen.

Über sein Verhältnis zum russischen Vereinsbesitzer sagte Benitez: „Er hat Ideen, ich habe Ideen. Manche davon sind gleich. Es ist in Ordnung. Wir haben uns gegenseitig erklärt, was wir machen wollen. Es ist in Ordnung.“

Rückstand aus dem Hinspiel

Vor dem Rückspiel im Capital One Cup gegen Swansea City am Mittwoch, bei dem Chelsea einen 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen muss, sprach der bei den Fans umstrittene Interimstrainer auch über die Schwierigkeiten als Trainer eines Spitzenteams: „Wenn du eine Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle trainierst, ist es einfach, junge Spieler einzubringen oder einen bestimmten Stil zu spielen. Wenn du an der Spitze oder unten drin bist, ist es schwieriger, deine Ideen umzusetzen.“

Sein Gegenüber Michael Laudrup habe als Trainer von Swansea schon deswegen weniger Druck. „Wir müssen in jedem Spiel Ergebnisse abliefern, weil wir ein Spitzenteam sind. Ich denke nicht darüber nach, wie viel Geld wir ausgegeben haben. In meiner Zeit hier haben wir Gewinn gemacht“, betonte Benitez vor dem Duell mit dem walisischen Verein.

Benitez: Swansea ist Favorit

Den Einzug ins Finale des englischen Ligapokals hat der Erfolgstrainer trotz der schwierigen Ausgangslage noch nicht abgeschrieben. Stattdessen schiebt er dem eigentlichen Außenseiter die Favoritenrolle zu: „Ich werde versuchen, dass meine Mannschaft gewinnt und wir ins Finale einziehen. Ich denke nicht, dass wir die Favoriten sind. Im Moment sind sie das, denke ich.“

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