thumbnail Hallo,

In London regiert Blau, wenn auch nur sehr knapp. Nach dem Spiel haderte Arsene Wenger mit dem Referee und Rafa Benitez überraschte mit einem Lob am schwachen Fernando Torres.

London. Am Ende war es ein Zittersieg (2:1), doch es reichte für Chelsea. Juan Mata und seine Teamkollegen mussten bis „zur letzten Minute“ verteidigen und sein Coach Rafa Benitez überraschte mit einem Lob für Fernando Torres. Arsenal-Coach Arsene Wenger haderte derweil mit den Gegentoren und den Schiedsrichterentscheidungen.

„Wir mussten bis zu letzten Minute verteidigen“

Der BBC sagte Mata nach dem Spiel: „Es war wirklich schwer, gerade in den zweiten 45 Minuten. Wir mussten bis zu letzten Minute verteidigen. Wir wussten, Arsenal würde nicht aufgeben und das vielleicht ein 2:0 nicht ausreichen werde, doch am Ende reichte es. Noch gibt es eine große Lücke zwischen uns und der Tabellenspitze, doch wir versuchen es. Wir setzen alles daran, so viel Punkte wie möglich von nun an bis zum Saisonende zu holen - das ist Chelsea.“

Dass es keine gute zweite Halbzeit der Gastgeber war, lag vor allem daran, dass Arsenal wie ausgewechselt und mit „mehr Einsatz“ aus der Kabine kam. Sie brachten Chelsea an den Rand zumindest zu einem Remis, was auch Arsene Wenger bestätigte: „Wir hatten Chelsea fast so weit, doch konnten das 2:2 nicht machen. Wir haben nicht genug aus den Standards gemacht. Jack Wilshere kann diesen finalen Pass spielen und den Unterschied ausmachen, doch dieses Mal reichte es nicht.“

Wenger hadert mit dem Schiedsrichter

In Halbzeit eins gelang es Arsenal nicht, ihr „gewohntes Spiel“ zu zeigen und konnten sich nicht „zwischen Offensive und Defensive“ entscheiden. Es war dann Chelsea, das die Bälle reinmachte. Bei den Treffern ging jedoch jeweils eine strittige Szene voraus. Wenger entgegnete: „Zuerst dachte ich, Francis Coquelin wäre verletzt und ich bin nicht davon überzeugt, dass der zweite Treffer ein Strafstoß war. Soweit ich es nun mitbekommen habe, war es keiner. Von der Bank konnte ich es nicht so gut sehen, doch Leute, die die Wiederholungen im TV gesehen haben, sagten mir, es war keiner.“

Torres war „ein Schlüsselspieler“

Sein Gegenüber in Blau überraschte nach der Partie mit einem Lob für den eigentlich schwachen Fernando Torres. So sei der Spanier „ein Schlüsselspieler“ gewesen. „Er kreierte Raum für Mata. Er und Demba Ba haben gut gespielt. Wir haben gut gespielt und in all unseren Spielen uns die Chancen erarbeitet. In Partien, die wir nicht gewonnen haben, hätten wir es eigentlich verdient gehabt. Es war nur eine Frage der zeit, bis wir so eine Leistung zeigen würden“, so Rafael Benitez gegenüber der BBC.

EURE MEINUNG: Was sagt ihr zu Fernando Torres und seine Leistung?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig