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Die Meisterschaft hakt der Spanier ab. In den anderen Wettbewerben hat man noch die Chance, Titel zu gewinnen. Hierzu müsste man aber die Defensive stabilisieren.

London. Trainer Rafael Benitez vom FC Chelsea sieht keine Möglichkeit mehr auf den Gewinn des Premier-League-Titels. Der Spanier rechnet sich aber Chancen in drei anderen Wettbewerben aus. Dafür müssten die Probleme in der Defensive behoben werden.

Europa League und FA Cup als Ziel

Vor dem anstehenden Stadtduell am Sonntag gegen den FC Arsenal liegt der FC Chelsea 13 Punkte hinter Manchester United. „Im Hinblick auf die Liga denke ich nicht, dass wir es noch schaffen. Aber es gibt noch den League Cup, der FA Cup ist noch möglich und auch die Europa League ist noch möglich“, so Benitez gegenüber Reportern.

„Ich gebe dem Team das Vertrauen, dass sie gegen jeden gewinnen können. Wenn sie diesen Glauben haben, wird es einfacher. Terry und Lampard sind nach Verletzungen zurück. Nun müssen wir noch beständiger werden“, meinte der Chelsea-Trainer.

Probleme in der Defensive

In den letzten zehn Spielen erzielte Chelsea 27 Tore. Allerdings machte das Unentschieden gegen Southampton am Donnerstag, als die „Saints“ einen Zwei-Tore-Rückstand aufholten, Benitez nachdenklich, was seine Defensive betrifft. Deshalb könnte John Terry erstmals seit November wieder in der Startaufstellung stehen.

Vor allem Probleme mit der Kompaktheit im Defensivverbund sieht der 52-jährige Trainer. „Das Team erzielt viele Tore, wie wir es erwarten. Allerdings müssen wir diesen Vorteil besser nutzen. Wir müssen als Einheit verteidigen, als Mannschaft kompakter sein und denen keine Hoffnung geben, dass sie treffen könnten.“



Benitez hatte Interesse an Santi Cazorla

Im Vorfeld des Duells mit dem FC Arsenal bestätigte Benitez unterdessen, dass er in seiner Zeit als Trainer des FC Liverpool versuchte, den heutigen Arsenal-Spieler Santi Cazorla zu verpflichten. „Er spielte bei Villarreal und bevor sie in Schwierigkeiten kamen, wollte der Präsident nicht einen seinen besten Spieler verlieren. Aber nun macht Cazorla seine Sache exzellent bei einem guten Team mit einem guten Trainer.“

Benitez ist davon überzeugt, dass seine spanischen Landsleute der Premier League gut tun. „Als ich nach England kam, verpflichtete ich (Xabi) Alonso und ein oder zwei andere und es brauchte etwas Zeit, bis sie sich zurechtgefunden hatten. Aber Spanien hat jetzt ein hohes Niveau und es wirkt sich gut auf das Spiel hier aus. Man kann die Besten von ihnen mit den Besten aus England vereinen.“

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