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Der Innenverteidiger hatte gegen Arsenal einen diskutablen Platzverweis kassiert und war für drei Spiele gesperrt worden, was nun revidiert wurde.

London. Der englische Fußball-Verband FA hat eine Drei-Spiele-Sperre gegen Vincent Kompany von Manchester City aufgehoben. Eine unabhängige Kommission gab am Dienstag dem Einspruch des englischen Meisters statt.

Der 26 Jahre alte Belgier, der 2008 für 8,5 Millionen Euro vom Hamburger SV nach Manchester gewechselt war, hatte am Sonntag im Spiel beim FC Arsenal (2:0) die Rote Karte gesehen und war zunächst für drei Spiele gesperrt worden.
 
Vor Wilshere am Ball

Kompany war nach einer Grätsche gegen Jack Wilshere in der 75. Minute von Schiedsrichter Mike Dean des Feldes verwiesen worden, obwohl er vor seinem Gegenspieler an den Ball gekommen war. Trainer Roberto Mancini hatte bereits unmittelbar nach Schlusspfiff einen Einspruch angekündigt. „Das war niemals eine Rote Karte und auch kein Foul“, so der Coach.

Kompanys faire Reaktion

Kompany selbst hatte direkt nach dem Spiel bemerkenswert entspannt auf die kontroverse Entscheidung reagiert und getwittert: „Ich bin dem Schiedsrichter für seine Entscheidung nicht böse und verstehe die Schwierigkeit dieses Jobs. Letztendlich bin ich ein Verteidiger. Ich werde einem Zweikampf niemals aus dem Weg gehen. Genauso wenig werde ich jemals bewusst die Verletzung eines Spielers in Kauf nehmen. Ob die Rote Karte zurückgezogen wird, werden wir sehen.“

Dies ist nun geschehen.

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