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Drei Monate war er ausgefallen, nun feierte der Franzose sein Comeback gegen City, was Wenger erfreute.

London. Der französische Nationalspieler Abou Diaby feierte am vergangenen Wochenende nach dreimonatiger Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback. Zwar verlor er mit dem FC Arsenal gegen den Ligarivalen Manchester City mit 0:2. Diaby freute sich dennoch, Spielpraxis zu sammeln und den Platz unversehrt verlassen zu dürfen.        

Einsatz von Beginn an

Diaby verletzte sich im September des letzten Jahres im Derbyklassiker gegen den FC Chelsea am Oberschenkel. Gegen Manchester City durfte der 26-Jährige aufgrund einer Wadenverletzung von Mitspieler Mikel Arteta von Beginn an ran.
Auch Cheftrainer Arsene Wenger freut sich über das Comeback von Diaby. Im Interview mit der Vereinswebsite geht Wenger ferner davon aus, dass sich Diaby von Spiel zu Spiel verbessern wird: „Diaby steigerte sich wie das gesamte Team während des Spielverlaufs. Er begann recht langsam. Allerdings konnte er besonders in der zweiten Spielhälfte deutlich zulegen. Mit seinem Einsatz bin ich zwar ein Risiko eingegangen. Allerdings war dies meiner Meinung nach vonnöten. Ich freue mich, dass er gut durchgekommen ist. Er wird recht schnell zu seiner alten Form zurückfinden.“

„Müssen gegen stärkere Gegner von Beginn an Präsenz zeigen“

Weiterhin bemängelt Wenger das mangelnde Selbstbewusstsein seines Teams: „Uns muss einfach bewusst sein, dass in unserer Mannschaft eine Menge Qualität steckt. Zudem müssen wir gegen stärkere Gegner von Beginn an präsent sein. Diese Präsenz zeigt sich allerdings erst mit dem Wissen über die eigene Stärke.“
Diaby wurde nach knapp einer Stunde durch Aaron Ramsey ersetzt. Über sein Comeback ist er dennoch hoch erfreut: „Das Spiel hat mir sehr geholfen. Nach einer langen Verletzung benötigt man Spielpraxis, um seinen Rhythmus wiederzufinden. Ich bin deshalb sehr froh, gespielt zu haben.

„Verletzung bereitet keine Probleme“

Seine alte Verletzung macht ihm derweil keine Probleme mehr: „Körperlich fühle ich mich fit. Natürlich bin ich eine sehr lange Zeit ausgefallen. Darum bin ich nicht in Topform. Für mich war es heute jedoch wesentlich festzustellen, dass mir die Verletzung keine Probleme mehr bereitet. Das macht mich hoffnungsfroh für die Zukunft.“
Mit einem Einsatz von Beginn an, rechnete Diaby dennoch nicht: „Ich wusste bereits einen Tag vor dem Spiel, dass ich in der Anfangsformation stehen werde. Somit konnte ich mich hierauf vorbereiten. Allerdings war ich einige Zeit verletzt, sodass ich nicht wirklich damit rechnen konnte, so schnell wieder spielen zu dürfen. Allerdings hat mir dies nichts ausgemacht. Man muss nur vorbereitet sein und dann gucken, was passiert.“

EURE MEINUNG: Was macht Diabys Rückkehr für den FC Arsenal aus?

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