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Tottenham: Andre Villas-Boas wettert gegen die „Bale-Verfolgung“

Nachdem Gareth Bale die dritte gelbe Karte innerhalb von fünf Spielen wegen Schauspielerei gesehen hat, stellt sich Trainer Andre Villas-Boas schützend vor seinen Spieler.

London. In der Schwalbendiskussion um Gareth Bale hat Tottenham-Trainer Andre Villas-Boas Partei für seinen Schützling ergriffen.

Fehler des Schiedsrichters?

Zweikampf im Strafraum, Bale fällt, Gelb. Allerdings nicht für den Verteidiger, sondern für Bale, der eine Schwalbe gemacht haben soll. Dreimal passierte dies in den letzten fünf Spielen. Zu viel für Andre Villas-Boas, der nach dem Sieg in Sunderland Dampf abließ: „Das war ein Riesenfehler des Schiedsrichters. Natürlich kreieren die Medien einen gewissen Ruf, doch Bale wegen so einem Fehlpfiff für die Partie gegen Reading zu verlieren, ist einfach nur bitter.“

Die Bale-Verfolgung

Dabei spielt Villas-Boas fast schon die Systematik-Karte, nachdem Bale erneut wegen einer Schwalbe verwarnt wurde. „Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir die gleiche Situation mit Defoe in der ersten Halbzeit. Das sieht fast nach einer Verfolgung gegen Bale aus“, sagte ein frustrierter Villas-Boas, fügte aber fairerweise an: „Hier wird mit hohem Tempo gespielt und aus der Situation einen Kontakt zu erkennen, ist nicht einfach. Nichtsdestotrotz: Gareth wieder bestraft zu sehen, ist unfair.“

Bale nach dritter Schwalben-Verwarnung sauer

Auch der Flügelspieler selbst zeigte sich nach der Partie gegenüber Reportern erbost. „Es ist immer dasselbe. Ich bin heute zum dritten Mal für eine Schwalbe verwarnt worden, obwohl es Kontakt gab. Die Leute können sagen, was sie wollen, das kümmert mich nicht. Es war ein Foul und ich weiß das. Ich habe mir nichts vorzuwerfen“, so Bale.


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