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Der Verteidiger sieht die Meisterschaft trotz eines Sieben-Punkte-Vorsprungs seiner Mannschaft noch nicht als entschieden an und ärgert sich über die vielen Gegentore.

Manchester. Rio Ferdinand, Verteidiger von Manchester United, hat die frühe Meisterschaftsstimmung der United-Fans gebremst. Trotz sieben Punkten Vorsprung auf Manchester City treiben dem 34-Jährigen vor allem die 28 bisher kassierten Gegentreffer Sorgenfalten auf die Stirn. Ein schlechtes Torverhältnis könne seiner Mannschaft am Ende den Titel kosten, warnte er.

Scheinen mehr Wert darauf zu legen, eine Show zu bieten“

Ferdinand scheint sich an die letzte Saison zurückzuerinnern, in der Stadtrivale City letztendlich nur wegen der besseren Tordifferenz die Meisterschaft gewinnen konnte. Mit aktuell 28 Gegentreffern hat United nur fünf Tore weniger kassiert, als in der gesamten letzten Saison.

„Wir haben bisher viel zu viele Gegentore kassiert, und das muss sich unbedingt ändern. Momentan scheinen wir mehr Wert darauf zu legen, dass den Zuschauern eine echte Show geboten wird anstatt solide zu verteidigen“, sagte er nach dem 4:3-Erfolg über Newcastle United.

Die Saison ist noch lang“

Nach dreimaligem Rückstand konnten die Red Devils die Partie durch einen Last-Minute-Treffer von Javier Hernandez doch noch gewinnen. Weil City gleichzeitig mit 0:1 in Sunderland verlor, konnte die Mannschaft von Sir Alex Ferguson ihre Tabellenführung bereits auf sieben Punkte ausbauen.

„Aber dieser Vorsprung bedeutet gar nichts. Es gab Jahre, da hatten wir in der Winterpause bereits Vorsprünge von acht, neun, zehn oder gar elf Punkten und standen dennoch am Ende ohne Titel da. Es ist bisher natürlich ein tolles Resultat, aber die Saison ist noch lang“, erklärte Ferdinand.

 

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