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Nach dem Fußball-Krimi am Boxing Day geht es nun in den verbalen Schlagabtausch. Pardew verlangt Konsequenzen. Sir Alex wiederum bezeichnet die Magpies als Provinzklub.

Manchester. Das Duell am Boxing Day zwischen Manchester United und Newcastle United (4:3) hat ein Nachspiel. Nachdem Newcastles Trainer Alan Pardew eine Sperre gegen United-Trainer Sir Alex Ferguson gefordert hat, holte der Schotte jetzt zum Rundumschlag aus.

Pardew fordert Sperre

Das war passiert: Beim zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer für Newcastle hatte der Linienrichter auf Abseits entschieden, Schiedsrichter Mike Dean überstimmte allerdings seinen Assistenten und gab den Treffer. Daraufhin beschwerte Ferguson sich beim Schiedsrichter und kritisierte ihn.

Pardew sagte anschließend, er sei „leicht enttäuscht“ darüber, dass Ferguson nicht auf die Tribüne geschickt wurde und forderte anschließend den englischen Verband auf, Manchesters Trainer zu sperren.

Ferguson: Newcastle ein „winziger Verein“

Der 70-Jährige wehrte sich am Freitag und sagte gegenüber einigen Reportern: „Pardew schubst einen Schiedsrichter und stellt es als Witz dar. Dann besitzt er die Frechheit, mich zu kritisieren. Es ist unfassbar.“ Der Schotte spielte damit auf einen Zwischenfall an, als Pardew im Spiel gegen Tottenham einen Schiedsrichter-Assistenten weggeschubst hatte.

Damit war Ferguson aber noch längst nicht fertig: „Er ist der schlimmste, wenn es darum geht, dem Schiedsrichter eine Predigt zu halten. Sein ganzer Stab macht das jedes Spiel. Er hat es am Mittwoch das ganze Spiel über gemacht.“

Seinen eigenen Nachteil sieht der 70-Jährige in seiner exponierten Stellung als Trainer von Manchester United. „Es ist bedauerlich, aber ich bin der Trainer des berühmtesten Klubs in der Welt. Nicht von Newcastle, einem winzigen Verein im Nordosten. Das Problem für mich ist, dass der Verein so riesig ist.“  Dean gegenüber sei er lediglich „auffällig, nicht beleidigend“ gewesen.

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