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Ächzen unter der Doppelbelastung: Für Magpies-Trainer Pardew ist die Europa League für das schwache Abschneiden in der heimischen Liga verantwortlich.

Newcastle. Vor dem Ligaspiel gegen die Queens Park Rangers am Samstag steht Newcastle United unter Druck. Trainer Alan Pardew macht die Doppelbelastung durch die Europa League für die zuletzt enttäuschenden Auftritte in der Premier League verantwortlich.

Schwache Auftritte

Aktuell stehen nur zwei Punkte zwischen den Magpies und dem ersten Abstiegsplatz. Am Samstag ist mit Queens Park ein direkter Gegner im Abstiegskampf zu Gast im St. James' Park. Aus den letzten vier Heimspielen konnte Newcastle allerdings nur eines gewinnen.

Alan Pardew, der den Verein in der Vorsaison auf einen guten fünften Rang und in den internationalen Wettbewerb geführt hatte, macht nun ebendiese Doppelbelastung für den Misserfolg verantwortlich. „Wenn man dieses Spiel am Donnerstag hat, ist es schwer, sich zu erholen“, klagt der 51-Jährige gegenüber der Daily Mail.

Verletzungssorgen

Pardew sieht in der Europa League auch den Grund für für das Verletzungspech: „Dieser Wettbewerb ist für ein Premier-League-Team nicht so großartig. Es sind zu viele Spiele zusätzlich zu einer schwierigen Liga.“ So fielen in der Hinrunde mit Cheick Tiote, Hatem Ben Arfa, Yohan Cabaye und Steven Taylor einige der wichtigsten Spieler aus.

Kader zu klein

Dabei gesteht Pardew aber auch eigene Fehler ein: „Wir haben Fehler gemacht. Der Kader war vielleicht zu klein und wir haben das Team durch diese Europa-League-Spiele auseinander gerissen, was möglicherweise den Schwung raus genommen hat.“

Pardew bestätigt, dass der Kader im kommenden Transferfenster mit einem, „vielleicht zwei, oder sogar drei“ Spielern verstärkt werden soll. Gerüchten zu Folge soll Marseilles Loic Remy ein Wunschkandidat sein. Der Stürmer würde rund 12 Millionen Euro Ablöse kosten.

Wackelkandidat Demba Ba

Gleichzeit droht allerdings der Absprung eines aktuellen Leistungsträgers. Die Zukunft von Demba Ba ist noch ungeklärt, denn der Stürmer besitzt eine Ausstiegsklausel für 8,6 Millionen Euro. „Die Entscheidung liegt am Ende bei ihm“, kommentiert Pardew die Personalie.

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