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Mario Balotelli und Manchester City treffen sich vor Gericht

340.000 Pfund (knapp 420.000 Euro) an Vereinsstrafe waren Balotelli dann etwas zu viel des Guten. Darum sprechen er und sein Klub am Mittwoch vor Gericht miteinander.

Manchester. Man könnte die Geschichte mit „Die Leiden des Mario Balotelli“ oder aber mit „Die Leiden von Manchester City“ überschreiben. 54 wettbewerbsübergreifende Pflichtspiele mussten die Citizens in der vergangenen Saison bestreiten. 43 Spiele konnte Balotelli „nur“ bestreiten, weil er für elf Begegnungen gesperrt war. Knapp 20,5 Prozent Ausfallquote wegen disziplinarischer Maßnahmen – das war dem Klub nicht recht und eine Vereinsstrafe von circa 420.000 Euro wert.

Scheichs verhängen eine saftige Strafe gegen Balotelli

Den Klubeignern, die Balotelli mit einem ansehnlichen Gehalt ausstatten, waren seine Ausfallzeiten doch zu viel. Ergo wurde eine hohe Strafe verhängt, welche Balotelli jedoch nicht akzeptieren wollte. Die logische Folge waren juristische Schritte gegen seinen Verein. Am Mittwoch trifft man sich darum nun vor einem unabhängigen Panel der englischen Premier League. Die vereinseigene „Gerichtsbarkeit“ von Manchester City hatte seinen Einspruch bereits negativ beschieden, sodass dieser Schritt die logische Folge war.

Balotelli persönlich vor Gericht

Wie die BBC erfahren haben will, wird nicht nur Balotellis Anwalt aus Italien vor Gericht erscheinen, sondern ebenso Balotelli selbst. Es wird ferner spekuliert, dass ein Vertreter der Profifußballspieler-Vereinigung zugegen sein wird. Auf der Gegenseite will die Rechtsabteilung der Citizens verhindern, dass ihre Vertragsstrafe in der maximal zulässigen Höhe vom Gericht gekippt wird. Die Strafen-Historie von Balotelli bei ManCity reicht zurück bis April 2012, denn da war er im Spiel gegen Arsenal erneut vom Platz gestellt worden.

Mancini: „Mario ist nicht in Form“

Doch auch abseits der Strafmaßnahmen läuft es nicht rund für das Enfant terrible. Bei der Niederlage gegen den Lokalrivalen Manchester United wurde Balotelli vorzeitig ausgewechselt und beim letzten Spiel der Citizens am vergangenen Samstag – 3:1 gegen Newcastle – war der italienische Nationalspieler nicht einmal mehr im Kader. Begründung des Trainers: „Zur Zeit ist Mario einfach nicht in Form. Aus diesem Grund ist er auch zu Hause geblieben. Und nur aus diesem Grund!“

Geht Balotellis Zeit bei den Citizens ihrem Ende entgegen?

30 Millionen Euro hatten sich die Scheichs Mario Balotelli kosten lassen. Das war die Summe, die man Inter Mailand für die Dienste des Nationalkickers bezahlen musste. Für den Spieler, der als notorischer Raucher gilt, gerne mal Jugendspieler mit Dartpfeilen bewirft und der auch abseits des Platzes für Aufsehen sorgt – sei es durch kleinere Skandale oder eben schöne Frauen, die seinen Weg pflastern. Und eben diesem Balotelli werden jetzt erneut Kontakte zu Milan zugesagt. Bahnt sich da ein Rückkauf nach Italien an?

EURE MEINUNG: Wie lange hält die Ehe zwischen Balotelli und ManCity noch?

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