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Für Rodgers ist Suarez nicht der einzige Spieler, der zur Schwalbe greift. Des Weiteren sprach er sich gegen Fangnetze. Dies sei kein Schritt in die richtige Richtung.

Liverpool. Brendan Rodgers, Trainer des FC Liverpool, stellte nun klar, dass Luis Suarez den schlechten Ruf als Schwalbenkönig nicht verdiene. Andere hätten sich den Ruf inzwischen mehr als verdient, kommen aber ungestraft davon. Daher sei er es leid, die Kritik am Uruguayer zu hören, und sagte, es sei ein Problem auf „allen Ebenen“ des Spiels. Auch Gareth Bale von den Tottenham Hotspurs wurde bereits zweimal diese Saison wegen einer Schwalbe mit der Gelben Karte bestraft.

„Luis Suarez wurde als der einzige dargestellt, der es scheinbar tat“, sagte Rodgers gegenüber Medienvertretern. „Wann auch immer andere Spieler, sowohl Briten als auch Europäer, es taten, blieb es danach ruhig.“ Gleichzeitig sieht er die Spieler klar in der Bringschuld: „Es ist etwas, was in der Verantwortung des Spielers liegt. Die Trainer können nur leiten und den Spielern ihre Meinung sagen. Ich habe es schon auf allen Ebenen gesehen – in der Premier League, im Reserveteam, bei Jugendteams und einigen Kindermannschaften.“

Es ist Teil des Sports

Daher zog Rodgers den Schluss: „Man sieht, dass es ein Teil des Sports wird und es ist sicherlich etwas, was wir ausmerzen wollen. Es ist sehr schwierig für die Schiedsrichter, weil sie sofort die Entscheidung treffen müssen.“ Doch dies waren nicht die einzigen Probleme, die der Nordire ansprechen wollte. Auch die Szenen nach dem Manchester-Derby am vergangenen Spieltag bestürzten ihn. Rio Ferdinand traf eine Münze am Kopf, blutend ging er in die Kabine.

„Was letzte Woche passiert ist, war skandalös – es hätte Rio Ferdinand das Augenlicht nehmen können. Aber jetzt zu dem zurückgehen, wie es vor Jahren war, oder Netze aufhängen, das sehe ich nicht als Schritt nach vorn.“ Er erklärte weiter: „Man hat zwei oder drei Störenfriede bei den Spielen und der Fokus muss auf ihnen liegen. Wie können wir sie bestrafen, damit sie nie wieder die Chance haben, es wieder zu tun, und nicht die 40, 50, 60 tausend anderen Leute?“

Enttäuscht von der Uefa

Abschließend zeigte sich Rodgers sehr enttäuscht über die ausbleibende Strafe für Serbien, nachdem die englische U21-Mannschaft beim Auswärtsspiel rassistisch beleidigt wurde: „Ich habe mit den England-Spielern und dem Team, das da war, gefühlt. Es war unfassbar enttäuschend, gelinde gesagt.“ Er präzisierte: „Mit Blick auf die Uefa war es sehr enttäuschend.“

EURE MEINUNG: Sollte bei allen Spielern mit gleichen Maßstäben gemessen werden?

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