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Arsenal-Ehren-Präsidentin Lady Bracewell-Smith hat nach dem Liga-Pokal-Aus des Vereins die Haltung von Klub-Eigentümer Kroenke kritisiert. Er zeige keine Leidenschaft.

London. Lady Nina Bracewell-Smith, die Ehren-Vize-Präsidentin des FC Arsenal, hat den Eigentümer Stan Kroenke mit harten Worten kritisiert. Dabei richtete sie ihre Kritik in erster Linie an seine Art der Vereinsführung, er habe keine Leidenschaft für den Verein.

„Warum er ein Teil des Vereins sein wollte, weiß ich nicht.“

Die 57-jährige Geschäftsfrau hatte im April 2011 ihren Anteil von 15,9% am Klub verkauft, um dem US-Amerikaner Kroenke eine komplette Übernahme zu ermöglichen. Auf twitter antwortete sie nun auf die Frage, was sie von Kroenkes Führung halte, mit: „Enttäuscht wäre untertrieben! Er kümmert sich sehr wenig. Warum er ein Teil des Vereins sein wollte, weiß ich nicht.“

Wenn er damit Geld machen wolle, gebe es sicher bessere Wege, meinte Bracewell-Smith. Fußball sei ein Geschäft aus Leidenschaft und Kroenke habe diese nicht. Im Anschluss retweetete sie einen Follower und deutete damit an, dass sie ihren Anteil am Verein nicht verkauft hätte, wenn der frühere Eigentümer Danny Fiszman noch im Amt wäre.

Aussagen nach Liga-Pokal-Aus gegen Viertligisten

Die Aussagen der Ehren-Vize-Präsidentin kamen nach Arsenals überraschender Niederlage im Elfmeterschießen des Liga-Pokal-Viertelfinales gegen den Viertligisten Bradford City. Das Resultat ist die nächste Enttäuschung für die Fans der Gunners nach dem schwächsten Start in eine Premier-League-Saison in 16 Jahren unter Trainer Arsene Wenger.

EURE MEINUNG:  Wie viel Schuld trägt Kroenke an der schlechten Situation der Gunners?

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