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Das Stadtduell ist der Höhepunkt des Spieltags in der Premier League. Vor dem Anpfiff schenken sich die beiden Seiten in der verbalen Auseinandersetzung nichts.

Manchester. Vor dem Stadtduell in Manchester zwischen City und United gibt es verbale Gefechte zwischen den Trainern. Sir Alex Ferguson und sein Team gehen mit einem Dreipunktevorsprung in die Partie im Etihad-Stadium. Für die „Red Devils“ geht es auch darum, die 1:6-Heimniederlage aus der Vorsaison vergessen zu machen.

Entscheidendes Meisterschaftsduell

Ferguson erinnerte im Vorfeld der Partie an den knappen Verlust des Meistertitels in der vergangenen Spielzeit und daran dass der Titel vor allem in den direkten Duellen entschieden wird. Sein Mittelfeldspieler Darren Fletcher pflichtete ihm bei: „Wir verloren zweimal gegen City und verspielten den Ligatitel. Die Derbys sind der entscheidende Faktor. Wir wollen ihnen keinen Vorteil verschaffen, indem sie gegen uns gewinnen. Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir wieder ein gutes Resultat gegen sie einfahren.“

Ferguson: Zu viele Elfmeter für City

Vor dem Derby bekräftigte Ferguson seinen Vorwurf, dass die Schiedsrichter zu viele Elfmeter für City pfeifen würden. „Die Zahl der Elfmeter, die sie erhielten, liegt bei 21 im letzten Jahr“, sagte der Schotte und fügte süffisant hinzu: „Wenn wir so viele Strafstöße zugesprochen bekämen, würde es eine Beratung im Unterhaus geben.“ Er hoffe darauf, dass Schiedsrichter Martin Atkinson, der das Spiel am Sonntag leitet, genau hinschaut und keine falschen Entscheidungen trifft.

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Roberto Mancini nahm den Vorwurf gegen sein Team mit Humor. „Ich denke in den letzten 15 Jahren gab es auch ein paar Strafstöße für sie. Nicht viele, aber zwei oder drei in den letzten 15 Jahren“, so der Trainer von Manchester City.

Mancini erinnerte an die geschundenen Elfmeter von Ashley Young in zwei aufeinanderfolgenden Duellen von United gegen die Queens Park Rangers und Aston Villa in der letzten Saison. „Ich erinnere mich noch gut an das letzte Jahr und Youngs Schwimmeinlage...“, sagte der Italiener und ahmte gestenreich einen Taucher nach. Der „diver“ ist das englische Pendant zum Schwalbenkönig.

Rooney: City unter Druck

Auch United-Stürmer Wayne Rooney äußerte sich zum bevorstehenden Duell. Er sieht im Ausscheiden der „Citizens“ aus der Champions League einen Vorteil. „City ist raus aus der Champions League und macht gerade eine schwierige Zeit durch. Ich denke, das kann jeder sehen. Sollten wir gewinnen, können wir den Druck auf sie erhöhen. Wenn wir die drei Punkte holen, wäre das sehr wichtig für uns“, so der 27-jährige Angreifer.

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