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John Obi Mikel ist vom englischen Fußballverband mit einer Geldstrafe belegt worden. Der Nigerianer hatte am 28. Oktober Schiedsrichter Mark Clattenburg beleidigt.

London. Mittelfeldspieler John Obi Mikel vom FC Chelsea ist vom englischen Fußballverband FA mit einer Sperre von drei Spielen und einer Geldstrafe von £ 60.000 (ca. € 75.000) belegt worden. Mikel wurde schuldig befunden im Anschluss an die Heimniederlage gegen Manchester Unitedam 28. Oktober Schiedsrichter Mark Clattenburg bedroht und beleidigt zu haben.

Mikel rassistisch beleidigt?

Der nigerianische Nationalspieler war nach der Partie, in der er für Meckern verwarnt worden war, von seinem brasilianischen Mitspieler Ramires informiert worden, dass Schiedsrichter Clattenburg ihn als „Affe“ bezeichnet habe. Daraufhin war Mikel in die Schiedsrichterkabine eingedrungen und hatte den Unparteiischen zur Rede gestellt.

In einem Ermittlungsverfahren des Sportgerichts der FA war Clattenburg zuvor von den Vorwürfen rassistischer Beleidigungen freigesprochen worden. Der Schiedsrichter hatte während der Partie die Gemüter der Heimmannschaft durch zwei Platzverweise und dem Anerkennen des aus Abseitsposition erzielten Siegtreffers durch Hernandez erhitzt.

Verlängerung bis 2017

Laut Christopher Quinlan, dem unabhängigen Vorsitzenden des Gerichts, wurde Mikel zugutegehalten, dass er zum Zeitpunkt der Drohungen glaubte, Opfer rassistischer Äußerungen geworden zu sein, andererseits wäre die Strafe höher ausgefallen.

Nichtsdestotrotz verlängerte der FC Chelsea heute mit Mikel, der in bisher 147 Premier-League-Spielen noch ohne Torerfolg ist, um fünf Jahre bis 2017.

EURE MEINUNG: Ist die Strafr für Mikel gerecht?

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