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Der 70-jährige Schotte erwartet ein schweres Spiel am Sonntag im Etihad-Stadion und warnt sein Team. Die Defensive müsse funktionieren, wolle man nicht verlieren.

Manchester. Sir Alex Ferguson, Teamchef des englischen Rekordmeisters Manchester United, glaubt, dass ein Sieg am Sonntag gegen den großen Stadtrivalen Manchester City eins der besten Ergebnisse für United sein wird, das je errungen wurde.

Abwehr Uniteds Achillesferse

Die Mannschaft des schottischen Erfolgstrainers tritt mit einem drei Punkte-Polster in Rücken bei City an. Mit einem Sieg würde der Vorsprung sogar auf sechs Zähler anwachsen.

Im Verlauf der aktuellen Spielzeit hat Manchester United bereits 21 Treffer kassiert. Zuletzt drei Tore im Auswärtsspiel in Reading. Ferguson macht klar, dass vor allem auf die Abteilung Abwehr viel Arbeit zukommt. Dort herrsche drastischer Verbesserungsbedarf, wolle man gegen die Citizens eine Pleite vermeiden.

„Falls wir gewinnen, wird dies eines unserer besten Resultate sein“, sagte Ferguson MUTV, dem hauseigenen Sender.



Ferguson mit viel Respekt vor City

„Sie sind eine wirklich gute, starke Mannschaft mit herausragenden Spielern. Es wird nicht einfach. Und wenn wir so verteidigen, wie gegen Reading werden wir in arge Bedrängnis geraten. Wichtig ist es unsere Lehren aus den vergangenen Fehlern zu ziehen und dass wir etwas dagegen tun. Wir müssen eine Lösung finden“, so der mit seiner Defensive hart in die Kritik gehende United-Coach weiter.

Ferguson wollte zudem den FC Chelsea im Titelrennen nicht abschreiben, auch wenn die Mannen des neuen Londoner Übungsleiters Rafael Benitez bereits zehn Punkte hinter United liegen und seit Oktober keinen Sieg mehr in der Premier League feiern konnten.

Chelsea immer noch ein Titelfavorit

„Zu diesem Zeitpunkt kannst du nicht von einem Zwei-Pferde Rennen sprechen“, fügte der dienstälteste Trainer der englischen Liga hinzu. „Wenn man zurückblickt, wir waren auch einst zwölf Punkte hinter Chelsea und als uns Arsenal 1998 in der Liga schlug, lagen wir ebenfalls mit elf Zählern deutlich zurück“, unterstrich Ferguson exemplarisch seine Aussage.



Rooney der Hoffnungsträger

Der Schotte, der ManUnited in seiner 26-jährigen Leitung als Teamchef zum Rekordmeister machte und wie bei seinem Amtsantritt versprochen den FC Liverpool vom Thron stieß, hofft vor dem Derby auf die Torgefahr seinen Angreifers Wayne Rooney. Der Stürmer war der einzige, der in den letzten beiden Partien des Premier League-Spitzenreiters gegen Reading und in der Champions League gegen CFR Cluj im Angriff tatkräftig mitwirkte.

„Wayne hat noch weitere 90 Minuten in denen er sich hoffentlich in Topform präsentieren wird. Die bevorstehende Begegnung am Sonntag wird etwas ganz anderes“, beendete Ferguson seine Aussagen vor dem Derby-Duell der beiden Meisterschaftsfavoriten.

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