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Der Franzose teilte den Klub-Funktionären mit, dass er die Gespräche über einen neuen Kontrakt bis zum Ende der Saison auf Eis legt.

London. Laut Goal.com-Informationen hat Chefcoach Arsene Wenger den Verantwortlichen des FC Arsenal erklärt, dass er bis zum Ablauf der regulären Saison keine Vertragsgespräche mit den Gunners führen werde.

Keine Gespräche vor Sommer

Der laufende Vertrag Wengers endet im Juni 2014. Der Vorstand des Londoner Vereins signalisierte indes Gesprächsinteresse hinsichtlich einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Doch Goal.com erfuhr, dass Wenger keine Intention besitzt solche Gespräche vor Saisonende im Sommer zu führen.

„Es wird keine Gespräche vor diesem Zeitpunkt gegen“, wird eine Quelle zitiert.

Es wird angenommen, dass der erfolgreichste Team-Manager in der Geschichte von Arsenal am Ende der aktuellen Spielzeit seine Position beurteilen wird, ob er nun zum 17.Mal in Folge in der Liga unter den Top-Vier landet oder nicht.

Anhaltende Erfolgslosigkeit nagt zunehmend am Gunners-Boss

Die unerwartete 0:2-Niederlage am vergangenen Samstag gegen Swansea City brachte Wenger dazu seinen Ärger an seinen Spielern auszulassen. Zugleich kommentierte der Franzose Fragen über seine Zukunft sehr wortkarg.

„Falls sie mich weiterhin immer nur nach meiner Zukunft befragen wollen, gebe ich ihnen nur eine Antwort“, sagte Wenger. „Ich habe immer meine Verträge respektiert und eingehalten, das ist alles.“

Zurzeit rangiert Arsenal nur auf Platz zehn. Dabei holte der Klub von der Themse die geringste Punkteausbeute unter der 18-jährigen Leitung des Gunners-Coaches. Auch wenn Arsenal zum Schluss doch wieder die oberen Ränge erklimmen sollte, die zur Teilnahme an der lukrativen Champions-League berechtigen und die Saison erfolgreich abschließt, wird dennoch bezweifelt, ob es einen neuen Vertrag geben wird. Es deutet vieles daraufhin, das der auslaufende Vertrag des 63-Jährigen gleichzeitig sein Letzter für Arsenal sein wird. 

Financial Fairplay wird Arsenals Position stärken   

Doch 2015, wenn das Financial Fairplay eingeführt wird, stünde es um den Klub aus Nord-London, was die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit betrifft deutlich besser. Was auch die ausbleibenden sportlichen Erfolge neu generieren könnte. Zudem würde 2014 der 150 Millionen Pfund schwere Vereinbarung mit Stadion-Sponsor Emirates gewichtiger zum Tragen kommen. Zuletzt geriet man im Vergleich zu den, von wohlhabenden Privatpersonen unterstützten, finanzstarken Rivalen, wie Manchester City oder dem FC Chelsea oft ins Hintertreffen. Der ökonomisch gut aufgestellte FC Arsenal könnte so ab 2015 deutlich an Konkurrenzfähigkeit gewinnen, was einen Beweggrund für Arsene Wenger darstellen könnte, doch eine Vertragsverlängerung bei Arsenal in Erwägung zu ziehen.

Arsene Wenger ist nach Sir Alex Ferguson, der am längsten für einen Premier League-Verein aktive Cheftrainer.


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