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Ein Anhänger des AFC hatte im Spiel seines Teams am Wochenende rassistische Gesten in Richtung der Chelsea-Leihgabe gezeigt und wurde inzwischen dafür festgenommen.

Sunderland. Beim 4:2 Auswärtssieg von West Bromwich Albion über den FC Sunderland kam es zu rassistischen Gesten gegen den belgischen Albion-Stürmer Romelu Lukaku. Ein Fan von Sunderland hatte einen Affen imitiert, während Lukaku sein Tor zum 3-1 bejubelte. 24 Stunden nach Bekanntwerden des Skandals wurde der 21-Jährige verhaftet.

Sunderland: „Null-Toleranz gegenüber Rassismus und Anti-Sozialem Verhalten“

Sunderland grenzt sich von dem Verhalten des Fans ab und unterstützt die Polizei bei der Beweissuche. Ein Sprecher des Vereins betont: „Sunderland verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Rassismus und Anti-Sozialem Verhalten. Selbstverständlich unterstützen wir die Polizei mit allen Mitteln.“

Rassismus kein Einzelfall in England

Auch West Bromwichs Manager Steve Clarke äußert sich kritisch über die erneuten rassistischen Vorfälle in den englischen Stadien: „In diesem Sport und generell in allen Bereichen des Lebens sollte kein Platz für solche Dinge sein, die in den letzten Wochen in den Stadien geschehen sind. Wir versuchen jetzt alles so schnell wie möglich aufzuklären. Romelu hat unsere volle Unterstützung“

Mit dieser Aussage bezieht sich Clarke auch auf die Fans seines vorherigen Vereins, West Ham United. Am Wochenende hatten Fans der Hammers beim Spiel gegen Tottenham antisemitische Gesänge angestimmt.

Vor nicht einmal einem Monat hatte Chelsea-fan Gavin Kirkham Stadionverbot an der Stamford Bridge erhalten, weil er Manchester Uniteds Stürmer Danny Welbeck mit ähnlichen Gesten beleidigt hatte.

EURE MEINUNG: Wie sollten solche rassistischen Aktionen bestraft werden?

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