thumbnail Hallo,

Der Israeli verurteilte das Verhalten der Anhänger seines Klubs, die gegnerische Fans mit rassistischen Gesängen und Gesten verspottet hatten.

London. Während des Premier-League-Spiels zwischen Tottenham Hotspur und West Ham United machten Einige aus dem Block der Gäste-Fans mit rassistischen Spottliedern und Gesten negativ auf sich aufmerksam. Ein Verhalten, das West-Ham-Profi Yossi Benayoun und der ehemalige Tottenham-Trainer Harry Redknappaufs Schärfste verurteilten.

„Es ist beschämend“

„Ich habe ein großartiges Verhältnis zu den Fans von West Ham United, zu meiner ersten Zeit hier und jetzt als Leihspieler ebenfalls. Deshalb war ich sehr enttäuscht, manche der Lieder zu hören; es war beschämend“, erklärte der Israeli, derzeit vom FC Chelsea nach West Ham verliehen, über Twitter.

Der 32-Jährige hofft derweil auf eine schnelle Aufklärung des Vorfalls: „Wir müssen daran denken, dass das nur eine kleine Gruppe von Fans war und ich bin sicher, die FA wird zusammen mit West Ham United alles tun, um die Schuldigen zu finden und zu bestrafen.“

„Das ist widerlich“

Auch Harry Redknapp, ehemals Trainer bei Tottenham Hotspur und jetzt bei den Queens Park Rangers angestellt, kritisierte die Vorkommnisse und befürchtet gar Zustände wie in den 70er Jahren, in denen gewaltbereite Fans regelmäßig für Skandale sorgten.

„Wir wollen nicht zu all der Gewalt zurückkehren, die wir in den 70ern hatten – wir können das nicht noch einmal haben. Wenn sie in einer Gruppe zusammenkommen, ist das Dreck. Es ist widerlich und die Menschen sollen da stehen und das akzeptieren“, empörte sich der 63-Jährige.

„Sie singen über Trainer, über Spieler und über sich gegenseitig und das hat nichts mehr mit Fußball zu tun. Das sind Feiglinge. Es ist widerlich und ich muss es mir immer noch anhören“, so Redknapp.

EURE MEINUNG: Sollten die Kicker und Teams mal streiken, um den Rassisten Rot zu zeigen?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig