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Ruud Gullit über Guardiola: „Die Erfolge mit Barca lassen sich nur schwer wiederholen“

Der ehemalige Chelsea-Profi bezweifelt, dass der Spanier auch bei ausländischen Klubs ähnlich erfolgreich wäre. Zudem kritisiert Gullit die Entlassung von Di Matteo.

London. Vergangene Saison gewann Roberto Di Matteo mit dem FC Chelsea überraschend die Champions League. Nun wurde der 42-Jährige nach einer Niederlage gegen Juventus Turin – ebenfalls in der „Königsklasse“ - entlassen. Ein unverständlicher Schritt für Ex-Chelsea-Profi Ruud Gullit. Dass Wunsch-Nachfolger Pep Guardiola den FC Chelsea zu ähnlichen Erfolgen wie den FC Barcelona führen kann, glaubt der 50-Jährige indes nicht.

Die „Formel“ für Erfolg

„Ich denke, was Pep mit Barcelona erreicht hat, ist schwierig zu wiederholen. Außerdem hatte er die Spieler dazu. Man kann dasselbe nicht zweimal machen, insbesondere nicht in einem völlig anderen Umfeld“, erklärte der 66-fache niederländische Nationalspieler gegenüber Journalisten. Eine immer zutreffende „Formel“ für Erfolg gebe es schließlich nicht.

Guardiola erklärte vor einem halben Jahr seinen Rücktritt beim FC Barcelona und befindet sich seitdem in einer Auszeit. Immer wieder kursieren dabei Gerüchte um die Zukunft des 41-Jährigen. Nun soll der Spanier als Nachfolger von Roberto Di Matteo beim FC Chelsea im Gespräch sein.

„Er kann machen, was er will“

Dieser war vergangene Woche entlassen worden, obwohl er die „Blues“ erstmals in der Vereinsgeschichte zum Gewinn der Champions League geführt hatte. Eine Entscheidung von Klub-Besitzer Roman Abramovich, die Ruud Gullit nicht nachvollziehen kann.

„Abramovich hat viel geleistet für Chelsea. Er hat die Entwicklung vorangetrieben, ein neues Trainingsgelände bauen lassen und Pokale geholt. In der Hinsicht kann man ihm keinen Vorwurf machen. Aber manchmal ist es schwer zu akzeptieren, wie die Dinge laufen. Aber es ist sein Klub, er kann machen, was er will“, sagte Gullit.

Vor allem der in der Öffentlichkeit erlittene Schaden macht dem 50-Jährigen Sorgen: „Ich fürchte die Konsequenzen für das Ansehen des Vereins. Weil ich Chelsea liebe, weil ich liebe, wie sich der Verein entwickelt hat. Aber nun muss man hart arbeiten, um die Sympathien zurückzugewinnen.“

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