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Für den Franzosen ist die englische Liga der Branchenprimus. Die Konkurrenten schlafe jedoch nicht und hole auf. Besonders die Bundesliga genießt seine Wertschätzung.

London. Nach Meinung von Arsene Wenger steht die Premier League, was die Anziehungskraft betrifft, noch immer über allen anderen Ligen. Aber der Trainer des FC Arsenal stellt auch fest, dass der Rest Europas aufgeholt hat.

Die Anziehungskraft der Premier League ist sehr groß

„Ich würde noch immer sagen, dass England die stärkste Liga ist, da sie in England noch immer einen Spieler bekommen, wenn sie ihn wollen“, wird Wenger von der Independent zitiert.

Auch wenn die englischen Vereine in der Champions League aktuell straucheln, sei man in Europa am mächtigsten, so der Franzose weiter. Ob man aber am besten in Europa sei, sei eine andere Frage.

Für Wenger ist die besondere Atmosphäre des englischen Fußballs ausschlaggebend: „Es wird nicht nur damit verbunden, was man auf dem Spielfeld sieht, sondern wie man den Fußball erlebt. Davon bin ich tief überzeugt. Und wenn ich mit den Spielern spreche, sagen sie genau dasselbe.“

Enorme Verbesserungen in Europa

Der 63-Jährige hat aber auch die enormen Verbesserungen in Europa registriert und erklärt: „Englische Teams haben derzeit Probleme wegen den Verbesserungen in anderen Ländern und nicht wegen eines eigenen Zerfalls.“

„Nun hat der deutsche Fußball aufgeholt, der spanische Fußball ist jedes Jahr gut und einige französische Klubs wie Paris St. Germain sind wieder zurück“, so Wenger weiter.

Die Bundesliga hält er zwar für schwächer als die Premier League und die Primera Division, dafür bewundert er das deutsche Eigentümerschaftsmodell: „Sie managen Klubs, wie sie gemanagt werden sollten, das ganze System in Deutschland ist anders. Man kann keinen Klub besitzen wie in England. Sie geben kein Geld aus, dass sie nicht haben.“



Zufrieden mit seiner Arbeit und Unschlüssigkeit in punkto Henry

Mit seiner persönlichen Arbeit bei Arsenal ist der Fußballlehrer indes sehr zufrieden. Man arbeite ohne extrem teure Transfers mit vielen jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Wenger betont: „Es gibt viele verschiedene Wege erfolgreich zu sein und ich bin glücklich, dass unser Weg einer von diesen ist.“

Eine aktuell diskutierte Rückkehr von Thierry Henry zu den „Gunners“ während der Spielpause in der amerikanischen MLS mochte Wenger aufgrund der guter Form des 35-Jährigen nicht ausschließen, sagte aber: „Ich bin mir darüber noch nicht schlüssig.“

Da die Angreifer Gervinho und Marouane Chamakh im Winter wohl beim Afrika-Cup spielen werden und Arsenal das Achtelfinale der Champions League erreicht hat, kündigte Wenger jüngst an, er erwäge die Verpflichtung eines weiteren Stürmers.

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