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Petr Cech, tschechischer Keeper von Chelsea, ist sich sicher, das Führungs-Trio der Premier League macht den Titel unter sich aus und der Rest spielt nur mit.

London. Der Torhüter des FC Chelsea Petr Cech geht fest davon aus, dass Manchester United, Chelsea und Manchester City die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Die drei Teams führen derzeit die Tabelle der englischen Premier League an.     

 „Sammeln derzeit noch Erfahrung“

Die vor der Saison hochgehandelten Tottenham Hotspurs und der FC Arsenal liegen bereits mit sieben und acht Punkten Rückstand deutlich hinter dem Dritten FC Chelsea. Im Interview mit der vereinseigenen Website sieht Cech deshalb bereits eine Lücke zwischen dem Trio und dem Rest der Liga

„Es sieht ganz so aus. Wir hatten einen guten Start. United hatte einige  Anfangsschwierigkeiten, ist aber jetzt Erster. City konnte nach einem 0:1-Rückstand noch einen wichtigen Sieg gegen Tottenham feiern. Die Saison ist zwar noch verhältnismäßig jung. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass wir auch in dieser Saison gegen die besten Teams in Europa und der Premier League bestehen können. Wir müssen unsere Spiele einfach gewinnen. Derzeit sammeln wir noch weiter Erfahrung. Aber meiner Meinung nach verbessern wir uns von Spiel zu Spiel“, so Cech.       

„Als Torhüter musst du einfach 95 Minuten voll konzentriert sein“

Als Hauptursache für die zuletzt sieglosen Spiele in der Premier League, sieht Cech vor allem die mangelnde Erfahrung seines Teams: „In den letzten zwei, drei Spielen hatten wir mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und konnten leider nicht gewinnen.“

Ein gutes Beispiel sei das Spiel am Sonntag gewesen: „Im Spiel gegen den FC Liverpool haben wir deutlich gesehen, was in der Premier League passieren kann, wenn der Sack nicht früh genug zugemacht wird. Wir haben das Spiel über 70 Minuten lang kontrolliert und hatten jede Menge Chancen um den zweiten und den dritten Treffer zu erzielen. Leider haben wir dies versäumt, so dass Liverpool nochmal zurückkam.“

Dank Cech und seines schnellen Eingreifens in der Nachspielzeit gegen Luis Suarez konnten die Blues immerhin noch einen Punkt mitnehmen: „Das war eine Frage des Timing. Wäre ich nur ein wenig später dagewesen, hätte ich entweder Rot gesehen oder er hätte getroffen. Ich war mir jedoch sicher, dass ich den Ball erwischen kann, zumal ich in guter Position war. Für einen Torhüter zählt jede Sekunde. Ich bin froh, dass ich noch rechtzeitig eingreifen konnte. Als Schlussmann musst du einfach immer 90 oder 95 Minuten voll konzentriert sein.“

EURE MEINUNG: Liegt Cech richtig, dass nur United, City oder Chelsea Meister werden können?
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