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Der frühere Fussball-Funktionär wirft dem Ex-Kapitän der englischen Nationalmannschaft vor, Chelseas Image angekratzt zu haben.

London. Nachdem John Terry der rassistischen Beleidigungen für schuldig befunden wurde, wird ihm von Lord Triesman nun vorgeworfen, den Ruf vom FC Chelsea beschädigt zu haben. Nach der Beleidigung an Queens Park Ranger Anton Ferdinand wird er neben der von der FA verhängten Geldstrafe von 272.000 Euro auch vom FC Chelsea mit einer Strafe rechnen müssen.

„Wie konnte Chelsea so etwas erlauben?“

Lord Triesmann, der ehemalige Vorsitzende der FA, kritisierte das bisherige Verhalten der Blues. Demnach hätte der Verein schon viel früher reagieren müssen. „Eine Großzahl von Menschen, besonders Schwarze, werden darüber lesen was passiert ist. Sie werden sich fragen, wie um Alles in der Welt Chelsea so etwas erlauben konnte“, sagte Triesman gegenüber dem Mirror.

Chelsea-Marke geschädigt

Vor allem Der Ruf des Vereins sei nun beschädigt. Doch dafür macht der Ex-Funktionär Chelsea selbst verantwortlich: „Der internationale Ruf des Klubs hat gelitten. Die Marke ist beschädigt worden. Man hätte sagen soll, dass so ein Verhalten nicht akzeptabel ist. Wäre ich ein Chelsea-Fan, wäre ich über diese negative Courage des Vereins nicht glücklich. Bei einer anderen Kapitalgesellschaft, sagen wir mal Coca-Cola, wäre ein Angestellter in richtigen Schwierigkeiten geraten.“

Triesman verlangt neue Disziplinarpolitik

Für die FA war Triesman zwischen 2008 und 2010 verantwortlich. Nun drängt er viele Klubs dazu, ihre eigene Poltik zu diszipliniertem Verhalten einzuführen. Bei rassistischen Beleidigungen sollen viel härtere Strafen eingesetzt werden, um auch an die jungen Fans eine Nachricht zu senden.

„Fußballer sind Vorbilder. Als ich in den 70er Jahren ein Schiedsrichter war, haben die Kinder die Aktionen ihrer Helden kopiert, die sie einen Abend zuvor am Fernseher verfolgten. Man soll nicht sagen, es würde Jugendliche nicht beeinflussen, was die Stars auf dem Feld so treiben. Ich denke gerade so Klubs wie Chelsea und auch Liverpool während der Suarez-Saga, müssen die Verantwortung der nächsten Genrationen tragen. Sie müssen ihren hochbezahlten Spielern erklären, wie sie sich normalerweise zu verhalten haben“, sagte Triesman noch.

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