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Für Lukas Podolski läuft es beim neuen Klub gut, doch die Kölner Vergangenheit holt ihn wieder einmal ein.

London. Eigentlich läuft es derzeit für Nationalspieler Lukas Podolski hervorragend. Im Trikot seines neuen Arbeitgebers, dem FC Arsenal spielt der 28-Jährige stark auf, erzielte bereits vier Tore in neun Spielen für die „Gunners“ und avancierte binnen kurzer Zeit zum Fan-Liebling in der Premier League.
Doch irgendwie kommen Podolski und der 1. FC Köln nicht voneinander los, nachträglich hatte der Kölner Geschäftsführer Claus Horstmann Kritik am ehemaligen Stürmer der „Geißböcke“ geübt, die Beschäftigung des 28-Jährigen habe sich nicht gelohnt.

Horstmanns Aussage für Podolski „nicht nachvollziehbar“

Kritik, die sich Podolski nicht gefallen lassen will: „Ich kann nicht nachvollziehen, warum er eine solche Aussage getätigt hat und weiß auch nicht, was er damit bezwecken wollte. Anscheinend ist es so, dass er von den eigentlichen Problemen ablenken wollte“, sagt er in einem Interview mit dem stern. Der Transfer des 103-maligen deutschen Nationalspielers hatte immerhin 13 Millionen Euro in die leeren Kassen des Absteigers gespült, es hätte auch anders laufen können, so der 28-Jährige weiter: „Wenn ich ein Abzocker wäre und es darauf angelegt hätte, hätte ich bis zum letzten Spieltag mit meinem Wechsel gewartet. Dann hätte ich für eine festgeschriebene Ablöse von sieben Millionen Euro gehen und mir ein Handgeld von mehreren Millionen einstreichen können.“

FC ARSENAL
TABELLENPLATZ 7
DIE ERSTEN ACHT SPIELTAGE
Ergebnis
FC Arsenal - FC Sunderland
0:0
Stoke City - FC Arsenal
0:0
FC Liverpool - FC Arsenal
0:2
FC Arsenal - FC Southampton
 6:1
Manchester City - FC Arsenal
 1:1
FC Arsenal - FC Chelsea
  1:2
West Ham United - FC Arsenal
 1:3
Norwich City - FC Arsenal
 
Scharfe Worte für Vogts

Auch für die Kritik von Ex-Bundestrainer Berti Vogts, der meinte, Podolski hätte in Köln zu wenig aus seinen Möglichkeiten gemacht, revanchierte dieser sich jetzt mit harschen Worten. „Das nehme ich überhaupt nicht ernst. Ich frage mich nur, warum diejenigen, die am weitesten weg und am wenigsten Ahnung haben, immer alles und jeden beurteilen und kommentieren müssen“, sagte er.

Läuft es jetzt auch wieder in der Nationalmannschaft?

Der tollen Form des 28-Jährigen dürften auch solche Vorwürfe keinen Abbruch tun. Bei Arsenal ist der Ex-Kölner längst angekommen und erspielte sich innerhalb weniger Wochen den Respekt der Vereins-Kollegen, der Fans, der Presse und der Konkurrenz aus der Premier League. Auch in der Nationalmannschaft, wo Podolski zuletzt seinen Stammplatz verloren hatte, kann er sich wieder in den Fokus spielen, zunächst am Freitag in Irland und dann vier Tage später in Berlin gegen Schweden.

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