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Der Verteidiger zeigt sich über sein Engagement in England äußerst zufrieden und lobt die Arbeitsverhältnisse auf der Insel.

London. Der deutsche Nationalspieler Per Mertesacker ist mit seinem Wechsel nach England uneingeschränkt zufrieden. Der Verteidiger des FC Arsenal schätzt die Vorzüge der Premier League.

Hilfreiche Abschottung

Mertesacker findet vor allem die Abschottung als notwendig und hilfreich. „In Deutschland ist es so: Wenn es schlecht läuft, spürst du potenziert, dass es schlecht läuft, weil jeder dich darauf anspricht. Und dann geht es dir noch viel schlechter“, äußerte sich der Verteidiger gegenüber der Frankfurter Rundschau und dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Auf dem Arsenal-Trainingsgelände wird man völlig in Ruhe gelassen. Man kann ganz entspannt ins Auto steigen. Es gibt keine Fans und keine Presse.

Laut Mertesacker sei auch die Anerkennung der gegnerischen Fans in England deutlich spürbar. „Wenn man ein Auswärtsspiel gewonnen hat, wie wir Anfang September in Liverpool, dann ist der Respekt zu spüren. Das war ich aus Deutschland in der Form nicht gewohnt, das war eine besondere Erfahrung.“

„Ein wichtiger Schritt“

Es ist nun schon über ein Jahr her, dass der deutsche Nationalspieler und seine Familie in die englische Hauptstadt gezogen sind. Der Verteidiger hat seinen Wechsel auf die Insel nicht bereut. „Es ist ein Schritt, der mich zukünftig weiter bringen wird: diese Härte, dieser Kombinationsfußball.“ Außerdem habe sich Lukas Podolski in London schon gut eingelebt. „Er ist schon gut dabei“, so Mertesacker.

Bestaunen kann man den Arsenal-Profi am kommenden Freitag, wenn die deutsche Nationalmannschaft in Dublin auf Irland trifft. Nach der Verletzung von BVB-Verteidigung Mats Hummels wird der Defensivmann wohl in der Startelf stehen.

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