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Das Trainer-Urgestein zeigt sich zufrieden mit den Leistungen der neuen Offensivkraft. Dennoch werden die Ansprüche weiter hochgeschraubt.

Manchester. Sir Alex Ferguson erwartet sich diese Saison von seinem neuen Sturmtank Robin Van Persie mindestens die gleiche Anzahl an Toren, die er in der vergangenen Spielzeit für seinen Ex-Verein FC Arsenal erzielt hatte. Gemeinsam mit Offensivkollege Wayne Rooney soll das Manchester United-Duo für rund 40 Tore gut sein.

Mit Rooney und RvP zum Meisterschaftstitel

Der für rund 30-Millionen-Euro zu den „Red Devils“ transferierte Van Persie holte sich in der letzten Saison die Krone für den Torschützenkönig der englischen Premier League, indem er in 38 Spielen satte 30 Mal das Netz des Gegners zum Zappeln brachte. Wettbewerbsübergreifend erzielte die holländische Tormaschine gar 37 Treffer. Ferguson ist sich sicher, dass die Chancen seines Teams auf den Meistertitel sehr gut stehen, sollte RvP die Torquote vom letzten Jahr wiederholen.

Allerdings heißt dies nicht, dass sein Sturmkamerad Wayne Rooney nun mit dem Toreschießen nachlassen darf, ganz im Gegenteil: auch vom Engländer erwartet sich Fergie „mehr als 20 Tore“.
„Es wäre toll, wenn es klappen sollte“, äußerte der 70-Jährige sich auf der vereinseigenen Homepage. „Meiner Erfahrung nach brauchen wir in unserer Situation zwei Stürmer, die jeweils über 20 Tore erzielen können. Klappt das, sind unsere Chancen auf die Meisterschaft als hoch einzuschätzen“, so der Schotte weiter.

Lob für Van Persie

Mit den bisherigen Leistungen sowie mit Van Persies Ehrgeiz zeigt sich Ferguson zufrieden: „Es ist sehr erfrischend zu beobachten, dass Robin nach dem Training extra Schichten einlegt, um sich zu verbessern. Er hatte nur wenige Testspiele vor der Saison absolviert. In den letzten sieben Partien erzielte er sieben Tore, das imponiert mir ebenfalls. Ich hoffe seine Fitness wird sich auch weiterhin verbessern“, lobte der Trainer seinen Schützling.

Aufstellung gegen Cluj nur Ausnahme

Im Champions League-Spiel gegen den CFR Cluj, welches die „Red Devils“ mit 2:1 für sich entscheiden konnten, überraschte Ferguson mit seiner Startelf: Neben Rooney und Van Persie stand auch der dritte Angreifer, nämlich Javier Hernandez auf dem Platz. Der Trainer stellte nun jedoch klar, dass dies eher ein Experiment, als eine neue potentielle Aufstellung war.

Ferguson erklärte seine Wahl wie folgt: „In den letzten Jahren spielte Wayne desöfteren hinter den Stürmern. Chicharitos Aufgabe war es, die zwei Innenverteidiger an sich zu binden, damit wir ein mehr Raum für Rooney und Van Persie hätten.“ Die Taktik ging auf: Van Persie erzielte beide Tore, der Assist kam in beiden Fällen von Rooney.

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