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Im Zuge der Verhandlungen um die Rassismus-Vorwürfe gegen John Terry ist die Glaubwürdigkeit der Aussage von Ashley Cole angezweifelt worden. Der setzt sich aggressiv zur Wehr.

London. Nachdem der Bericht zur Erläuterung der Strafe von John Terry veröffentlicht wurde, hat dessen Mannschaftskamerad beim FC Chelsea, Ashley Cole, sich zu Wort gemeldet: Via Twitter hat der 31-Jährige den englischen Fußballverband FA heftig angegriffen, entschuldigte sich aber kurz danach.

Terry verurteilt

Nach seiner rassistischen Beleidigung in der vergangenen Saison gegen Anton Ferdinand, von den Queens Park, Rangers hat John Terry von der FA jetzt eine Strafe aufgebrummt bekommen. Allerdings wurde Terry, nicht zuletzt aufgrund der Aussage von Cole, nur wegen einer Beleidigung, nicht aber wegen Rassismus verurteilt. Die Strafe beträgt 270.000 Euro, außerdem wurde Terry für vier Spiele gesperrt.

Heftige Worte gegenüber der FA

Dieses Urteil hat der englische Fußballverband FA jetzt mit einem 63-seitigen Bericht begründet. Darin wird unter anderem aber auch die Aussage von Cole unter die Lupe genommen und deren Wahrheitsgehalt stark angezweifelt. Genauer geht es um Coles Aussage darüber, was er von dem Wortwechsel zwischen Ferdinand und Terry mitbekommen hatte. Nachträglich hatte Cole zu seiner Aussage noch etwas hinzufügen lassen.

Nach der Veröffentlichung des Dokumentes hat der 98-fache englische Nationalspieler sich jetzt via Twitter zu Wort gemeldet und die FA als einen „Haufen Deppen“ beschimpft: „Hahahahaa, well done #fa I lied did I, ‚BUNCHOFT*****“.

Cole schnell einsichtig

Chelsea-Trainer Roberto Di Matteo spielt den Vorfall in der Daily Mail derweil herunter: „Wir werden uns den Tweet anschauen und dann werden wir sehen. Ich denke nicht, dass die Spieler außer Kontrolle sind.“ In einer Vereinsmitteilung heißt es darüber hinaus: „Ashley hat zu jeder Zeit mit der FA kooperiert und steht zu seiner Aussage. Er akzeptiert die getätigte Kritik nicht.“

Cole selbst zeigte sich allerdings schnell einsichtig. Er löschte zunächst seinen Tweet, der allerdings bereits über 19.000 Mal von anderen Usern aufgegriffen und gepostet worden war. Außerdem entschuldigte er sich über seinen Anwalt: „Ich war wirklich verärgert und habe meine Gefühle im Affekt getwittert. Ich möchte mich uneingeschränkt entschuldigen.“

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