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John Terry und England, das passt nicht mehr. Nach den Rassismusvorwürfen trat er zurück, ein „enormer Verlust“, wie Andre Villa-Boas findet. Jose Mourinho steht ihm auch bei.

London. Für den FC Chelsea wird er noch auflaufen, doch für die englische Nationalmannschaft ist das Kapitel John Terry geschlossen. Andre Villas-Boas bedauert den Rücktritt und Jose Mourinho stellte klar, dass Terry kein Rassist sei.

„Es ist ein enormer Verlust für England“

Nach seiner Sperre kann John Terry wieder für seinen Klub auflaufen, aus der Nationalmannschaft ist er zurückgetreten. Roy Hodgson muss nun einen neuen Kapitän bzw. Anführer suchen. Dies wird nicht leicht, ist sich Villas-Boas sicher. „Es ist ein enormer Verlust für England. John Terry ist ein Spieler mit unbeschreiblichem Talent, der seinem Land und Chelsea so viel geholfen hat“, so der Coach der Spurs in der Daily Mail.

„Am Ende ist es seine eigene, persönliche Entscheidung. Es wird nun schwer werden für einen anderen Speiler, diese Position auszufüllen. Ich hinterfrage damit nicht die Qualität der anderen Nationalspieler, doch Hodgson wird ganz sicher seinen Spieler mit großem, großem Talent vermissen“, so Villas-Boas weiter.

„Er ist kein Rassist, das ist zu 100 Prozent so“

Unterdessen sprang ihm sein ehemaliger Trainer, Jose Mourinho, zur Seite. Dem TV-Sender CNN sagte er: „Er ist kein Rassist, das ist zu 100 Prozent so. Wir hatten einen Kader mit zwölf afrikanischen Spielern. Es war ein fantastisches Team und er hatte immer ein großartiges Verhältnis zu jedem Einzelnen. Aber beim Fußball kann sowas während des Matches passieren. Fußball ist manchmal mehr als nur ein Spiel und manchmal zeigt man Reaktionen, die nicht das repräsentieren, was man wirklich ist.“

EURE MEINUNG: Wie schwer wird der Verlust von John Terry für die Three Lions wirklich sein?
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