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Arsene Wenger hat die hohen PSG-Ausgaben dieses Sommers kritisiert. Ebenso ist er mit dem Engagement von Etihad Airways bei ManCity nicht zufrieden. Er fordert Fairness.

London. Arsene Wenger, Trainer des FC Arsenal, hat die hohen Transferkosten, wie sie unlängst Paris Saint-Germain erzeugt hat, stark kritisiert und eine stärkere Kontrolle der Finanzen gefordert.

„Am Ende leidet der Fußball“

Der Manager der Gunners, bekannt für seine vorsichtige Einkaufs- und Verkaufspolitik, ist nicht begeistert, wie manche Klubs - im Speziellen der französische Scheichklub aus Paris - mit ihren Finanzen umgehen. Dies schade dem ganzen Geschäft, wie er der Daily Mail sagte: „Am Ende leidet der Fußball. Schaut doch, was in diesem Sommer passiert ist. PSG will und sie haben Unterstützer, also geht es. Wenn jemand einen 19-Jährigen (Lucas Moura, Anm. d. Red.) für mehr als 40 Millionen Euro holt, dann ist der Fußball verrückt geworden.“

„Europa ist wie die Titanic, doch machen tun wir nichts“

Arsene Wenger hat selbst einige namhafte Spieler gekauft. So wechselten Lukas Podolski und Olivier Giroud für einige Millionen nach London. Dennoch denkt Wenger, dass die Vereine auf ein Gleichgewicht in ihren Büchern achten müssen. „Wir sagen immer dasselbe. Europa ist wie die Titanic, doch machen tun wir nichts. Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Klubs kontrollieren, denn sonst leidet jeder.“

Regeln des Financial Fair Play einhalten

Die jüngste Entscheidung der UEFA, Preisgelder einzubehalten, lässt Wenger aber zuversichtlich in die Zukunft blicken. Doch er kritisierte auch die Millionenunterstützung von Etihad Airways bei Manchester City. „Wenn die Sponsorendeals nur zur Einhaltung des Financial Fair Play dienen, ist es kein Fair-Play mehr“, sagte er Reportern.

EURE MEINUNG: Wie steht ihr zu den hohen Ausgaben der Vereine in den letzten Jahren?
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