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Der Italiener freut sich über seine gesteigerten Einsatzzeiten und gibt sich flexibel bezüglich seiner Position. Die magere Torausbeute der „Reds“ werde bald ein Ende haben.

Liverpool. Der englische Traditionsverein FC Liverpool ist alles andere als optimal in die neue Spielzeit gestartet. In vier Begegnungen gab es nicht einen Sieg, stattdessen teilte man sich jeweils zweimal die Punkte mit dem Gegner und ging zweimal als Verlierer vom Platz. Zusätzlich hat die Offensive der „Reds“ offenbar die Seuche am Fuß, erzielte man doch bislang nur magere drei Tore. Einer der Betroffenen ist Neuzugang Fabio Borini, der jedoch mit Zuversicht in die Zukunft blickt.

Stürmer floppen

Der vom AS Rom gekommene Angreifer konnte bisher noch nicht überzeugen – wie mehr oder weniger der ganze Rest der Mannschaft auch. Dank intensivem Training werde sich dies aber schon bald ändern. „Ich arbeite wirklich hart auf dem Trainingsplatz“, wird der Youngster auf der vereinseigenen Homepage zitiert. „An meiner körperlichen Verfassung, meinen sowohl technischen als auch taktischen Fähigkeiten, mit dem Co-Trainer und Luis Suarez nach dem Training und all den anderen Teamkollegen“, erzählt Borini.

Die aktuelle Torflaute seiner Mannschaft erklärt der 21-Jährige wie folgt: „Es gibt keinen bestimmten Schlüssel, um Chancen in Tore zu verwandeln. Es ist meistens nur eine Frage von Zentimetern oder einem Quäntchen Glück“, so der Stürmer, der bislang in acht Begegnungen nur einen Treffer erzielen konnte.

Borini optimistisch

In der nächsten Zeit werde man wieder das Netz des Gegners zum Zappeln bringen, davon ist Borini überzeugt: „Ich denke, wir haben die Qualität um unsere Chancen zu verwerten. Wir sehen das im Training, da üben wir doch jeden Tag das Schießen. Die Tore werden kommen. Ich weiß es, weil man als Stürmer immer Chancen in einem Spiel hat. Es ist vielleicht nur ein Moment, in dem dich das Glück verlässt oder der Tormann pariert“, so der Neuankömmling weiter.

Freude über Einsatzzeiten

Das Offensivtalent begann seine Profi-Karriere beim Ligakonkurrenten FC Chelsea. Es folgten eine Leihe zu Swansea City sowie ein anschließender Transfer zum FC Parma. Nach nur einem Spiel bei den Italienern wurde Borini zum AS Rom ausgeliehen, wo er jedoch nur bedingt überzeugen konnte. Bei allen Stationen verbrachte der Stürmer mehr Zeit auf der Ersatzbank als auf dem Feld. Dies hat sich seit seinem Wechsel im Sommer an die Anfield Road geändert – sehr zur Freude von Borini.

„Ich habe viele Spiele gemacht und war immer dabei. Es ist toll für mich, weil ich somit mehr Erfahrungen sammeln kann als in den vergangenen Jahren“, gibt der Angreifer sich begeistert.

„Ich sammle Erfahrungen auf allen Ebenen des Fußballs - ob in der Premier League oder in europäischen Ligen - und das ist gut für mich. Ich hatte keine Saison-Vorbereitung, also war es am Anfang etwas schwierig, doch nun fühle ich mich viel besser“, so Borini weiter.

„Spiele auch als Torwart“

Der Youngster gibt sich zusätzlich als durchaus flexibel, was seine Position auf dem Spielfeld anbelangt: „Meine Lieblingsposition ist ganz vorne, weil ich dort bislang während jeder Station meiner Karriere gespielt habe. Um meinem Team zu helfen, bin ich aber bereit auch links oder rechts, im Mittelfeld und sogar als Torwart zu spielen. Es ist kein Problem für mich, weil ich für den Verein alles tun würde. So sieht es aus und so sollte es bei jedem Spieler sein“, sagte Borini abschließend.

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von Borinis Aussagen? Und wie lange werden die Reds noch brauchen, um zurück in die Erfolgsspur zu finden?
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