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Arsene Wenger zürnt über die UEFA und den drohenden Abgang von Theo Walcott
Der französische Trainer wirft der UEFA Ahnungslosigkeit bei der Verhängung von Strafen vor und erklärt außerdem, dass es schwer wird Offensivspieler Theo Walcott zu halten.
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Dritte Sperre innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten
Der Teamchef der Gunners sitzt am ersten Spieltag der beginnenden Champions-League-Gruppenphase gegen Montpellier das erste seiner drei Spiele betragenden Sperre durch den europäischen Fußballbund ab. Die Verbannung von der Seitenlinie geht zurück auf die letztjährige Meisterrunde, als die Engländer im Achtelfinale an AC Mailand scheiterten und der französische Coach den Schiedsrichter der Partie zur Rede stellte.
Wenger wirft UEFA Ahunungslosigkeit vor
Wenger ging hart mit den Verantwortlichen ins Gericht, als das Thema über die Verhängung von Strafen durch die UEFA angesprochen wurde.
„Es ist ein Alptraum. Sie lieben es mich zu suspendieren und um ganz aufrichtig zu sein, niemand – auch nicht bei der UEFA – weiß, was erlaubt ist und was nicht. Wenn ich frage, wie die Sachlage ist, kann mir niemand Auskunft erteilen. Vergessen wir nicht, dass ich letztes Jahr für etwas suspendiert wurde, über das sie sagten, ich dürfe es tun“, beklagte sich der Trainer des englischen Hauptstadt-Klubs gegenüber dem Daily Star.

UEFA räumt Fehler gegenüber Wenger ein und bestraft ihn dennoch
Der Coach, der mit seinem Verein die 15. Champions-League-Teilnahme in Folge feiert, berief sich auf die Champions-League-Qualifikations-Begegnung gegen Udinese, als er von der Tribüne aus telefonische Rücksprache per Handy mit seinem Vertreter auf der Bank der Gunners, Pat Rice, gehalten hatte und dafür für zwei weitere Partien gesperrt wurde, obwohl ihm diese Vorgehensweise explizit und ausdrücklich von der UEFA genehmigt worden sei.
„Als ich die Verantwortlichen befragte, warum ich bestraft werde, sagten sie, weil ich mit der Bank kommuniziert hätte. Ich erwiderte, aber ihr habt mir erlaubt es zu tun. Sie wiederum antworten, dass sie einen Fehler gemacht hätten, mich aber bestrafen“, so der aufgebrachte Franzose, der hinzufügte, dass eine saftige Geldstrafe nicht nur völlig ausreichend, sondern die weit bessere und angemessenere Bestrafung gewesen wäre.
Selbst Funktionäre würden es ähnlich wie der Franzose sehen
„Ganz ehrlich: Eine Menge Leute bei der UEFA, sogar (Präsident) Michel Platini sagen, dass sie die Menschen einfach arbeiten lassen sollten, auch wenn sie suspendiert sind“, ergänzte Wenger seine Aussagen.
„Es ist Teil des Jobs, aber es ist eine Einschränkung der Arbeit. Sie bestrafen dich sowohl finanziell als auch durch Spielsperren. Aber ich werde kein großes Aufsehen darum machen. Ich weise das Team im Hotel ein“, beendete Wenger leicht zerknirscht seine Ausführungen hinsichtlich der UEFA und widmete sich einer anderen Baustelle beim FC Arsenal, nämlich den schleppend und bisher alles andere als erfolgreich verlaufenden Bemühungen um eine rasche Vertragsverlängerung mit Offensivallrounder Theo Walcott.

Verhandlungen mit Walcott gestalten sich schwierig
Der Angreifer lehnte im August einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag ab, der ihm umgerechnet etwa 93.000 Euro die Woche eingebracht hätte.
„Wenn es bis April nicht vollbracht ist, könnt ihr davon ausgehen, dass es sehr schwer wird“, so Wenger über die geplanten, zukünftigen Gespräche und erklärte offen, dass sie den 23-Jährigen nur widerwillig einsetzen würden, falls eine Einigung für einen neuen Kontrakt nicht erreicht werden sollte.
„Ich hoffe immer noch seinen Vertrag zu verlängern, aber im Moment beeinflusst mich das nicht. Aber natürlich möchtest du, dass deine Spieler unterstützt werden, egal in welcher vertraglichen Situation sie sich befinden. Ich hoffe, es wird keinen Einfluss auf Theo und auf unsere Fans haben“, sagte der Coach im Vorfeld der Eröffnungspartie von Arsenal am Dienstag gegen Montpellier zu BBC Sport.
Walcott der nächste hochkarätige Verlust?
Walcott kam im Januar 2006 als 16-Jähriger für knapp 15,5 Millionen zu Arsenal und kann entsprechend der Regelung im kommenden Januar Vorverträge mit anderen Vereinen abschließen, bis er am Ende der Saison das Recht erwirbt ablösefrei bei einem Klub seiner Wahl einen neuen Vertrag zu unterzeichnen.
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FC ARSENAL
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TABELLENPLATZ 3
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Im August erst hatte Robin van Persie den Verein Richtung Manchester verlassen, nachdem er erklärt hatte seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Zwölf Monate davor war es Samir Nasri, der ein Jahr vor Ende seines Kontrakts die Gunners verließ. Ähnliches befürchtet Arsene Wenger nun bei Walcott und warnt öffentlich vor diesem Szenario.
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