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Dem Geschäftsführer der „Gunners“ nach sei man in den letzten Jahren stets sehr ambitioniert unterwegs gewesen. Auch Dank Coach Wenger, der die DNA des Vereines geprägt hat.

London. Der FC Arsenal ist bereit, seinem langjährigen Trainer und Mentor Arsene Wenger einen Vertragsverlängerung anzubieten. Dies offenbarte der Vorstandvorsitzende des Hauptstadtklubs, Ivan Gazidis. Der Elsässer Wenger hält seit 1996 das Amt an der Seitenlinie inne, seine aktuellen Arbeitspapiere verlieren 2014 ihre Gültigkeit. Die „Neverending-Story“ soll demnach auch darüber hinaus bestehen bleiben.

„Der beste Mann für uns“

Der Amerikaner Gazidis zeigt sich von dem eingeschlagenen Weg überzeugt, obwohl bislang nur wenige Erfolge in Form von Trophäen manifestiert werden konnten. Nichtsdestotrotz habe man vollstes Vertrauen in Wenger: „Wir sind fest davon überzeugt, einen Trainer zu haben, der den Verein liebt und der beste Mann für uns ist“, sagte Gazidis im Gespräch mit dem Mirror.

„Wir sind sehr zuversichtlich, ob der Richtung in der sich unser Klub bewegt. Wir sind stark und stets gut platziert. Wir denken und hoffen, dass Arsene uns auch weiterhin auf unserem Wege begleiten wird“, so der Boss weiter.

 „Wenger in der DNA des Vereines“

Einmal ins Schwärmen gekommen, war der 47-Jährige nur schwer zu bremsen: „Wir müssen gleichzeitig dafür sorgen, dass all die Dinge, die Arsene unserem Klub vermittelt hat, in unserer DNA bewahrt bleiben. Wenn Arsene eines Tages die Stiefel auf den Nagel hängen wird, soll die Mannschaft auch weiterhin mit seinen Ideen vorwärts geführt geworden.“

„Sind äußerst ambitioniert“

Mag die Beziehung zwischen Wenger und der Vereinsführung noch so intim sein, ändert dies jedoch nichts daran, dass der letzte Titel, den die „Gunners“ einheimsen konnten, bereits über sieben Jahre zurückliegt. Damals gewann man 2005 den FA Cup.

Dass in London die Messlatte zu niedrig liege, wollte Gazidis sich aber nicht vorwerfen lassen, im Gegenteil: „Wir werden der Selbstzufriedenheit und einem niedrigen Grad an Ambitionen beschuldigt, weil die Führungsetage sich angeblich jedes Mal mit einem Top-Vier Platz zufrieden gibt. Das ist totaler Quatsch“, widerspricht Gazidis den Vorwürfen. „Für mich ist dies der ambitionierteste Verein den ich kenne. Wir versuchen, zu gewinnen. In Wirklichkeit versuchen wir noch mehr: wir wollen mit Stil gewinnen. Wir haben eine eigene Art und Weise, zu spielen und halten an dieser fest“, beteuert er.

Eine rosarote Brille trage man aber nicht: „Ich weiß, wir haben nicht viel erreicht in den letzten Jahren. Jeder von uns spürt diesen Schmerz, doch wir geben weiterhin unser Bestes, damit sich dies in der Zukunft ändert“, verspricht Gazidis.

Trotz van Persie-Wechsel „optimistisch“

Dass die Mission Titelgewinn durch den Abgang von Tormaschine Robin van Persie nicht begünstigt wurde, ist ebenfalls allen klar. Dennoch blicke man hoffnungsvoll in die Zukunft: „Wir sind sehr optimistisch, was die laufende Saison angeht, trotz des Abgangs eines so wichtigen Spielers wie Robin van Persie. Wir mussten bereits desöfteren Herausforderungen meistern, so auch heuer und doch spielen wir immer ganz vorne mit. Wir werden absolut alles dafür tun, um diese Spielzeit eine Trophäe in die Höhe stemmen zu können“, so Gazidis abschließend.


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