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Der 26-jährige Stürmer hat in seiner neuesten Autobiografie gestanden, dass sein Wunsch, United im Jahr 2010 zu verlassen, ein großer Fehler war.

Manchester. Wayne Rooney äußert sich in seiner Autobigrafie über den seiner Meinung nach größten Fehler seiner Karriere. Er bat Manchester United im Jahr 2010, ihm die Freigabe zu erteilen, um den Verein zu verlassen. Er wollte nicht mehr für die „Red Devils“ spielen, weil er einen Mangel an Ehrgeiz wahrnahm. Doch Sir Alex Ferguson konnte ihn umstimmen. 

Getrübte Wahrnehmung

Der englische Angreifer gab zu, dass es seinerzeit eine schwere Zeit für ihn gewesen sei. Er war lange Zeit verletzt und fand nicht zu seiner Form. Der Stürmer sah alles in einem anderen Licht und urteilte vorschnell über seine Zukunft.

„Im September 2010 zwang mich mein Knöchel zu einer Pause. Ich war über mich selbst frustriert, mein Spiel, meine Verletzung, und alles um mich herum. Ich steckte in einem Formtief, aber ich kam da nicht heraus. Und so machte ich den größten Fehler meiner Fußball-Karriere“, erinnert sich Rooney in seiner neuen Autobiografie, die derzeit in Auszügen im Daily Mirror abgedruckt wird.

MANCHESTER UNITED
TABELLENPLATZ 5
DIE ERSTEN ACHT SPIELTAGE
Ergebnis
FC Everton - Manchester United
1:0
Manchester United - FC Fulham
 3:2
Southampton - Manchester United
 2:3
Manchester United - Wigan Athletic
 
FC Liverpool - Manchester United
 
Manchester United - Tottenham
 
Newcastle - Manchester United  
Manchester United - Stoke City  

Stein des Anstoßes


Alles begann mit einer Aussage, die eine Diskussion entflammte. „Im Oktober gab ich eine Stellungnahme ab, die Teil einer öffentlichen Debatte wurde, ob ich noch glücklich im Old Trafford sei. Bin ich woanders besser?“

Weiter meint er: „Jeder machte einen Wirbel. Es gab Diskussionen bei United, wie man das Problem beiseite schaffen konnte, Personen außerhalb des Vereins gaben ihre Meinung zum Besten, aber die Sache war, dass niemand wirklich wusste, was in meinem Leben passierte“, so der 26-Jährige.

„Ich wusste nicht, was ich will“

Der Engländer fühlte sich missverstanden. „Keiner von ihnen verstand, wo ich in meiner Karriere war. Sie wussten nicht, wo ich mit meinem Gedanken war.“ Doch in dieser Situation konnte ihm keiner helfen, denn selbst er war sich nicht sicher. „Die einzige Person, die wirklich wusste, was in mir vorging, war ich, aber selbst ich war mir nicht sicher, was ich wollte.“



Trainer überzeugte ihn

Nach Gesprächen mit Trainer Sir Alex Ferguson machte Rooney eine dramatische Kehrtwende. Der „Altmeister“ konnte ihn von einem weiteren Verbleib im Old Trafford überzeugt. Dabei bediente sich der 70-Jährige eines Bildes. „Manchmal schaust du in ein Feld und siehst eine Kuh und du denkst, es ist eine bessere Kuh als die, welche du auf deinem eigenem Feld hast. Doch so läuft das nun Mal nicht wirklich.“

Sein „Mentor“ machte gebrauch von einer Phrase, die den Angreifer überzeugte. „Er sagte, dass das Gras nicht immer grüner sei, und er hatte recht.“ Denn der Verein und der Spieler verfolgen dieselbe Philosophie. „Ich mag, was auf meinem Feld ist. Ich habe mich geirrt. United wollte das Gleiche wie ich: Trophäen, Erfolg, der Beste zu sein.“

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