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Der ehemalige Chelsea-Coach wurde vom ehemaligen Burnley-Chef Paul Fletcher als „zu kompliziert“ charakterisiert und deshalb 2010 als Trainer abgelehnt.

Berlin. Andre Villas-Boas, Coach von Tottenham Hotspur, hätte bereits zu einem früheren Zeitpunkt in der Premier League tätig werden können. Doch rund ein Jahr bevor sein Weg zum FC Chelsea führte, wurde er beim FC Burnley als Trainer abgelehnt.

„Fachsprache wird täglich schlimmer“

Villas-Boas schaffte es nicht einmal zu einem Vorstellungsgespräch. Und das, obwohl er der Chefetage von Burnley einen „beeindrucken“ Lebenslauf plus PowerPoint-Präsentation zukommen ließ. Laut Paul Fletcher lag es an der zu komplizierten Art des jetzige Tottenham-Coaches, die die Spieler nicht verstanden hätten, so dass es nicht zu einer Beschäftigung kam.

So berichtet Fletcher zumindest in seinem neuen Buch Magical: A Life in Football: „Ich glaube, kein Milchmann würde viel von Andres Darstellungen verstehen. Die Sprache und die Fachsprache des Fußballs wird täglich schlimmer. Villas-Boas verwendete Einiges davon.“

„Das Risiko war zu hoch“

„Er hat uns eine sehr detaillierte und ausführliche Bewerbung zukommen lassen. Sein Lebenslauf und die PowerPoint-Präsentation waren beeindruckend. Aber hätte man diese den anderen vorherigen Trainern gezeigt, hätten diese gesagt: ,Was zur Hölle soll das?‘,“ so Fletcher weiter.

Er fügte an: „Auch bei dem heutigen Standard waren da Sachen bei, die selbst ich nicht verstanden habe. Im Nachhinein hätten wir ihn verpflichten sollen. Aber damals war das Risiko einfach zu groß.“

 
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