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Der vorherige Jugendtrainer hilft Arsene Wenger seit Anfang der Saison, an der wackligen Abwehr zu arbeiten.

London. Manchester United hat mit Usain Bolt einen Weltstar an seiner Seite, der mehrfache Olympia-Sieger soll im nächsten Jahr in einem Show-Spiel für die „Red Devils“ zum Einsatz kommen. Ein möglicherweise nützlicherer Namensvetter arbeitet seit dieser Saison im Profi-Team von Arsenal London: Steve Bould ist der neue Defensiv-Taktiker von Arsene Wenger.

Die „Schießbude“ der Großen

Arsenal kassierte in der abgelaufenen Saison 49 Tore. Das stellt nicht nur einen neuen Negativrekord in der Vereinsgeschichte auf, sondern bedeutet auch, dass die Gunners nur die achtwenigsten Treffer der Liga kassierten.

Mit anderen Worten, nicht die Defensive führte das Team von Arsene Wenger auf den dritten Gesamtplatz, der für die Champions League berechtigt.

Neuer Defensiv-Coach

Das hat wohl auch Arsene Wenger so analysiert, denn zum Saisonbeginn stellte er Steve Bould, der zuvor als Jugendtrainer fungierte, als neue rechte Hand für die Defensiv-Abteilung ein.

Eine Entscheidung, die sich prompt bezahlt machte, denn nach drei Spieltagen der neuen Saison steht noch immer die Null bei Arsenal.

„Wir haben aber auch gegen zweit Teams gespielt, die nicht wirklich angegriffen haben“, beruhigte Wenger beim Uefa Elite Klub Coach Forum in Nyon in Anspielung auf Sunderland und Stoke. „doch er [Bould] macht einen guten Job. Wir halten an unserer Methode fest, er übernahm die Arbeit mit der Defensive von Pat Rice und das tut er sehr gut.“

Beste Verteidigung?

Wenger glaubt gar an die Möglichkeit, dass man defensiv am Ende noch besser dasteht als alle anderen Ligakontrahenten: „Ob wir am Ende die beste Defensive der Liga haben werden? Das will ich doch hoffen.“

Keine neue Taktik

Dass die Torgefahr des Gruppengegner des FC Schalke 04 in der Champions League dafür leiden könnte, wurde am Saisonstart ebenfalls deutlich: In den ersten drei Partien gelangen nur zwei Törchen, Wenger verneinte, dass dies zur neuen Taktik gehöre: „Nein, nein, wir wollen Tore schießen, aber Steve Bould macht sich großartig und ich bin sehr zufrieden damit, dass wir am Ende der Saison eine gute Defensivstatistik vorweisen werden.“

Van Persie weg

Zu ihrer Verteidigung mussten die Londoner vor Saisonbeginn Toptorjäger Robin van Persie abgeben, die Neuzugänge Lukas Podolski, Santi Cazorla und Olivier Giroud setzten zwar erste Ausrufezeichen, konnten aber noch nicht für dauerhafte Gefahr sorgen.

EURE MEINUNG: Werden wir vom FC Arsenal in diesem Jahr noch mit Offensivfußball verwöhnt?
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