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Sir Alex Ferguson nach verpatztem Ligaauftakt: „Haben van Persie nicht genug genutzt“

Die „Red Devils“ mussten sich am ersten Spieltag dem FC Everton geschlagen geben. Auch die Einwechslung von Luxus-Neuzugang Robin van Persie brachte nicht die Wende.

Manchester. Mit Neugier blickte man auf Manchester Uniteds erste Performance in der neuen Saison. Nach den Verpflichtungen von Shinji Kagawa und dem Torschützenkönig der vergangenen Spielzeit Robin van Persie erhoffte man sich ein Schützenfest gegen den FC Everton. Letzten Endes bekamen die Zuschauer nur ein Tor von Mittelfeldmann Marouane Fellaini präsentiert – auf Seiten der „Toffees“, wohlgemerkt.

Viele Ausfälle

Phil Jones, Chris Smalling, Rio Ferdinand und Johnny Evans – sie alle haben Eines gemeinsam: Das defensive Quartett fiel gegen Everton verletzungsbedingt aus. So begann Antonio Valencia auf rechts, Michael Carrick gab den provisorischen Innenverteidiger. Coach Sir Alex Ferguson zeigte sich zufrieden mit der Leistung: „Die zentrale Defensive macht uns zu schaffen, aber wir haben das gut gemeistert. Michael spielte ordentlich, war stark am Ball und hat sich gut eingefügt. Sie alle haben sich gut eingefügt. Ich denke, sie können ihre Leistung nicht kritisieren“, so der Trainer-Dino nach dem Spiel zu Sky Sports.

„Wir waren besser“
KALTE DUSCHE FÜR UNITED


Auch gegenüber MUTV zeigte Ferguson sich überzeigt, dass sein Team den Sieg verdient gehabt hätte: „Wir waren die bessere Mannschaft. Sie hatten zwar acht Torschüsse, doch De Gea lieferte tolle Arbeit ab. Wir hatten Ballbesitz und zeigten einige tolle Spielzüge, ohne sie jedoch zu Ende zu bringen. An einem anderen Tag hätten wir gewonnen“, war sich der United-Trainer sicher.

„Van Persie nicht genutzt“

In der 68. Minute lagen die „Red Devils“ bereits mit 0:1 hinten, da kam der Moment, auf den die Fans des englischen Vizemeisters gewartet hatten: Neuzugang Robin van Persie wurde zu seinem Debüt eingewechselt. Doch auch er konnte die Niederlage nicht mehr abwenden: „Wir haben zu sehr um ihn herum gespielt, uns fehlte die Durchschlagskraft. Mit Robin in deinem Team möchtest du seine Stärken im Zweikampf mit den Innenverteidigern ausnutzen – doch wir haben ihn nicht genug genutzt“, erklärt Ferguson.

Lob für Fellaini

Desweiteren konnte der 70-jährige Schotte seine Bewunderung für den einzigen Torschützen des Abends, Marouane Fellaini, nicht zurückhalten: „Er ist sehr nützlich, groß und schlaksig. Sie haben die ganze Zeit nur lange Bälle auf ihn gespielt, mehr nicht. Wir hatten Probleme, ihn zu neutralisieren.“

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