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Liverpools Kapitän Steven Gerrard hat eine starke EM gespielt und will dies nun auch in der Liga zeigen. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht und ist stolz in Liverpool zu sein.

Liverpool. Steven Gerrard ist noch nicht bereit sich im Spiel etwas zurückzunehmen. Eine ähnliche Rolle, wie sie Paul Scholes bei Manchester United ausfüllt, sieht der Kapitän des FC Liverpool für sich noch nicht. Er ist fit und will noch ganz vorne angreifen.

Noch keine Rolle wie Scholes

Scholes kam aus der Fußballerrente im Januer zurück zu seinem langjährigen Verein, um ihm zu helfen. Vor allem dessen kontrollierte und langsamere Spielweise will Gerrard noch nicht anwenden, wie er Journalisten gegenüber zu Protokoll gab: „Ich glaube fast, die Leute wollen, dass ich sage, ich könnte nicht mehr so spielen wie jetzt, ja dass ich mehr in die Tiefe gehen solle, um das Spiel zu kontrollieren, doch, glauben Sie mir, das wird nicht passieren. Noch nicht.“ Den Vergleich zu Scholes kann er nicht ganz verstehen, denn dieser ist vier Jahre älter und mit 33 oder 34 wird die Spielweise vielleicht ein wenig langsamer und kontrollierter.“ Er fügte noch hinzu: Ich werde die Scholes-Rolle dann annehmen, wenn ich denke, die Zeit ist reif dafür. Doch noch ist sie es nicht. Ich habe sie schon mit 21 gespielt, so kann ich es auch noch mit 32, 33 oder 34. Kein Problem.“

Für Rodgers auch weiterhin ein wichtiger Spieler

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Auch Coach Brendan Rodgers sieht ihn nicht in einer anderen Rolle, wie Gerrard erklärte: Ich habe mit dem Trainer gesprochen und er sieht mich ganz klar als offensiver Mittelfeldspieler. Das ist auch gut so, denn ich denke ernsthaft, dass ich ein dynamisches Spiel machen kann. Aber ehrlich, ich passe mich an und werde das machen, was der Trainer von mir verlangt. Ich kann aber noch genauso energisch spielen und sehe keinen Grund für eine Veränderung.“

Doch Gerrard will nicht mit allen Mitteln nach vorne agieren: Auf der anderen Seite werde ich mich nicht einzig und allein nach vorn bewegen und überhaupt nicht mehr nach hinten schauen. Ich muss mit Köpfchen spielen und den richtigen Zeitpunkt finden.“

Ich hatte eine gute EM und das soll mir für die Saison helfen“

Während der Euro 2012 konnte Steven Gerrard beeindrucken und spielte groß auf. Auch ein Zeichen seiner guten Fitness, die er den Männern im Hintergrund von Liverpool zu verdanken hat. Sie messen seine Körperwerte und bisher sei alles ok, denn „noch kam keiner und sagte, du kannst nicht mehr so spielen, wie vor zehn Jahren.
Der Kapitän der „Reds“ sieht aber auch ein, dass es eines Tages mal so kommen wird: Irgendwann werden sie es aber und mir sagen, ich müsse mein Spiel anpassen, doch noch kam es nicht so weit. Seine gute Form der EM will er nach Verletzungssorgen nun auch mit in die Premier League bringen: Ich hatte eine gute EM und das soll mir für die Saison helfen.“

Ich denke nicht an die Zeit in fünf Jahren

Die ganze Thematik zeigt, dass sich Fußballer zunehmend mit dem Alter beschäftigen müssen, doch Gerrard will noch nicht daran denken: Ich denke nicht an die Zeit in fünf Jahren. Vielleicht spiele ich dann nicht mehr, ich weiß es nicht. Ich spiele so lange es mir Spaß macht, und wenn ich merke, es ist nicht mehr so, ist es Zeit aufzuhören. Ich weiß es nicht. Ich bin aber beeindruckt von dem neuen Trainer und aufgeregt, was wir erreichen werden. Ich freue mich, ein Teil einer großen Zukunft des FC Liverpool zu sein.


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