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Der Co-Trainer der Spurs ist glücklich über den Job in London und traut überdies Podolski und Marin eine Menge zu.

London. Tottenham Hotspur ist seit Mitte Juli der neue Arbeitgeber von Steffen Freund. Der ehemalige Trainer der DFB-Junioren bekam einen Anruf vom neuen Spurs-Trainer Andre Villas-Boas, woraufhin er nicht lange zögerte und zusagte.

Englische Vergangenheit

Die Besonderheit: Freund ist selbst vier Jahre lang als Spieler für die Spurs aktiv gewesen – eine besondere Beziehung also. Im Interview mit Sport1 sprach Steffen Freund über seine Arbeit und zeigte sich euphorisch, was die kommenden Aufgaben anbelangt.

„Es ist unglaublich schön, zurück zu sein. Ich kenne den Verein und bin total glücklich mit der neuen Aufgabe. Es ist für mich eine unglaubliche Herausforderung, als Co-Trainer bei Tottenham zu arbeiten. Der Empfang von allen Leuten im Verein war toll. Dort hat mich keiner vergessen, das freut mich“, eröffnete Freund.

Zusammenarbeit mit AVB

Freund arbeitet in Tottenham mit Andre Villas-Boas zusammen, der bereits Chelsea coachte. Mit dem Portugiesen verbindet Freund einiges: „Auch wenn wir uns vorher nicht kannten, der Kontakt kam über Daniel Levy, haben wir bereits beim ersten Treffen festgestellt, dass wir in Sachen Fußball auf einer Linie liegen. Ich bin sehr stolz, dass er sich für mich als Co entschieden hat und wenn man auf seine Vita und seine Erfolge als Trainer schaut, kann man nur sagen: Schön, dass ich dabei sein kann.“

Freund traut Marin einiges zu

Der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund empfindet die kürzlichen Wechsel einiger Bundesliga-Akteure als sehr positiv: „Der deutsche Markt wird für England interessanter, weil man sehr gute deutsche Spieler zu attraktiven Konditionen - für die Spieler und für die Vereine - verpflichten kann. Per Mertesacker hat es nach Höhen und Tiefen im ersten Jahr geschafft und sich durchgesetzt.“

„Für Lukas Podolski ist es sehr gut, dass Mertesacker schon da ist und er so einen Bezugspunkt hat. Für Marko Marin ist der Wechsel Gold wert. In Bremen haben seine Leistungen stagniert. Jetzt geht er zum Champions-League-Sieger und das zeigt Mut. Ich traue ihm zu, es dort zu schaffen.“

Titel gewinnen

Große Ziele verfolgt man bei den Spurs. „Wir spielen in vier Wettbewerben und wollen in allen Titel gewinnen. Das ist eine mutige Aussage, aber wir sind ein Verein, der sich in der Premier League festgesetzt hat und das ist die Basis, um etwas zu gewinnen. Für mich wäre es ein Traum, einen der vier Titel zu gewinnen“, so Steffen Freund.

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