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Der Usbeke hat die Klubführung bereits in einem Brief scharf kritisiert und hat nun noch einmal nachgelegt. Er ist mit der Entwicklung des Vereins unzufrieden.

Moskau. Der Usbeke Alisher Usmanov besitzt 30 Prozent der Anteile am FC Arsenal. Mit der Entwicklung des Vereins ist er unzufrieden und kritisiert den Vorstand des Premier-League-Klubs scharf.

Zweitgrößter Anteilseigner

Usmanov ist der zweitgrößte Teilhaber des FC Arsenal. Der größte Teilhaber ist Stan Kroenke, ein amerikanischer Geschäftsmann, der ebenfalls großer Fan des Londoner Klubs ist. Doch nach den erfolglosen vergangenen Spielzeiten ist Usmanov immer unzufriedener und hatte bereits in diesen Sommer einen Brief an den Vorstand des FC Arsenal geschrieben.

Gegenüber dem Forbes Magazine Russia erneuerte der 58-Jährige nun seine Kritik und fordert Verbesserungen von Seiten des Vorstands. So sagte Usmanov: „Unter Missachtung der titellosen letzten Jahre hat man zu akzeptieren, dass einige der Mitglieder des Vorstandes schon während der größten Momente von Arsene Wengers Dienstzeit das Sagen hatten.” Er will damit betonen, dass es keine Änderungen in den Planungen des Klubs gibt, da Arsene Wenger große Verdienste für den Verein hat.

Usmanov vermisst Weiterentwicklung

Deswegen kritisiert der Usbeke auch die Vorgehensweise des Vereins aus dem Emirates Stadium. Usmanov sagte weiter: „Die fußballerische Landkarte hat sich verändert. Unsere Sicht der Dinge, in welche Richtung der Klub heute geht, und unsere Uneinigkeit mit dieser Richtung wurden in dem offenen Brief an den Vorstand angesprochen.”

Weiter sagte Usmanov: „Wir möchten nicht, dass das größte Ziel ist die Champions League zu erreichen. Und mit unserem ganzen Herzen möchten wir das Team unterstützen und wünschen ihm alles Gute für die neue Saison.” Er sieht keine Weiterentwicklung im Verein. So ergänzte der Geschäftsmann: „Der Erfolg ist zwar nicht ausgeschlossen, aber die aktuelle Politik des Klub-Managements wird Arsene Wenger und seinem Team auf lange Sicht immer weniger und weniger Möglichkeiten lassen.”

Usmanov möchte trotz allem seine Anteile halten

Dass der Usbeke sich verbunden fühlt mit dem Londoner Traditionsverein, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Deswegen möchte er sich auch nicht zurückziehen, sondern weiter seine Anteile halten, im besten Fall sogar weitere kaufen.

Usmanov sagte: „Wir planen weiterhin Anteile am Klub zu kaufen. Aus Sicht der Investitionen war das bereits ein erfolgreiches Geschäft. Aber das ist nicht der Punkt. Ich bin ein Fan und ich werde diese Anteile niemals verkaufen, weil das der Klub ist, den ich für den besten Klub der Welt halte.”

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