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Die Verantwortlichen der „Biancocelesti“ machen ihrem Ärger über das Verhalten der „Citizens“ beim Transfer eines Jugendspielers Luft.

Rom. Der bevorstehende Wechsel von Vlad Marin von Lazio Rom zu Manchester City hat allem Anschein nach einen faden Beigeschmack. Weder der 17-Jährige noch die „Citizens“ sollen die Römer über die  Gespräche in Kenntnis gesetzt haben.

„So verhält man sich nicht“

Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, habe es während der jüngsten Jugendturniere in Gubbio und Chianciano Verhandlungen zwischen Marin und City-Trainer Roberto Mancini und dessen Assistenten Attilio Lombardo gegeben.

Lazio-Sportdirektor Igli Tare reagierte angesäuert: „Wir wissen bisher noch nichts offizielles, aber es ist klar, dass der Junge nicht länger bei uns spielen wird.“ Die Art und Weise, wie der englischen Meister vorging, passte dem Albaner gar nicht: „Mancini handelt unehrlich. Er hätte uns telefonisch in Kenntis setzen können. So verhält man sich nicht.“

„Hätte unser Budget gesprengt“

Lazio konnte dem jungen Rumänen laut Tare seinerseits noch keinen Profivertrag anbieten: „Theoretisch hätten wir Marin unter Vertrag nehmen können. Doch dann hätten wir das auch mit zehn weiteren Spielern unserer Akademie tun müssen. Das hätte unser Budget gesprengt.“

Manchester City muss nun lediglich den Mindestbetrag von 500.000 Euro an Lazio zahlen. Der Klose-Klub schaut nicht das erste Mal bei einem solchen Wechsel in die Röhre: Bereits der Wechsel von Federico Macheda von Lazio Rom zu Manchester United im Jahr 2007 sorgte für ähnliche Aufregung.

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