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Der Trainer der „Reds“ sieht die rassistische Attacke des 25-Jährigen als Geschichte an und freut sich darauf, mit neuem Elan in die neue Saison zu starten.

Liverpool. Brendan Rodgers, Trainer vom FC Liverpool, fordert seinen Schützling Luis Suarez dazu auf, endlich die Rassismus-Geschichte um ihn und Patrice Evra zu vergessen und nach vorne zu blicken. Suarez war bei der Olympiade mit Uruguay gegen das britische Team ausgepfiffen worden.

Ausgebuht in London

Pfiffe während der Hymne, Pfiffe auf dem Platz - hinterher beschwerte sich Luis Suarez öffentlich über die britischen Fans, die „Angst“ vor ihm gehabt haben sollen.

Am Ende verlor Uruguay und schied bereits in der Vorrunde aus dem Turnier aus.

Suarez noch immer sauer?

Es war dies wohl noch immer eine Nachfolge von Suarez‘ angekratztem Stolz: Nach einer rassistischen Äußerung vom Oktober 2011 war er vom englischen Fußballverband zu acht Spielen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro verurteilt worden.

Immer wieder hatte Suarez dagegen protestiert und seine Unschuld beteuert, musste letztendlich jedoch die Bestrafung absitzen.

„Muss sich fortbewegen“

Sein neuer Trainer, Brendan Rodgers, äußerte sich nun gegenüber dem Magazin The Guardian zu der giftigen Aussage von Suarez und der Gesamtsituation über den Stürmer: „Der erste Punkt ist, dass die Fans der Opposition Akteure provozieren, weil sie gute Spieler sind. Schlechte Spieler müssen so etwas nicht ertragen. Luis fühlt sich wahrscheinlich noch immer etwas ungerecht behandelt wegen letzter Saison, doch für mich lautet die Message, dass wir uns fortbewegen müssen. Wir müssen vorankommen.“

Vorbereitung läuft

Dabei denkt der 39-Jährige natürlich vor allem an daran, sein Team mit Suarez in optimale Form für die neue Saison zu bringen.

„Was passiert ist, ist passiert, lassen wir das nun auf sich beruhen, egal wie hart das auch sein mag. Wir wollen Spiele gewinnen und unser bestes für den Fußballklub geben“, sagte er in Freude auf seinen Topstar, der bereits nach der Vorrunde mit Uruguay seine Koffer packen musste. „Es wird fantastisch sein, Luis zurück zu haben. Und er kämpft bereits dafür, fit zu sein. Er wird ein paar Tage frei bekommen und sich uns nach dem Wochenende anschließen.“

Aquilani-Ersatz gesucht

Dabei muss Rodgers noch eine Baustelle im Team bearbeiten, denn nach Alberto Aquilanis Abgang nach Florenz fehlt ein zentraler Mittelfeldspieler.

„Ich begrüße neue Spieler lieber früher als später, es ist wichtig die Truppe so früh wie möglich zusammen zu bekommen, wenn das jedoch nicht der Fall ist, müssen wir geduldig sein. Ich bin glücklich, so lange wir vor Ende August eine Lösung haben“, stellte der Nordirre klar.

Andy Carroll und Daniel Agger sollen doch bleiben

Auch über die Nichtnominierungen von Daniel Agger und Andy Carrol fand Rodgers einen Kommentar - beide wurden mit Wechseln in Verbindung gebracht: „Daniel hinkt von Anfang an hinterher. Wir haben ein Spiel hinter verschlossenen Türen für ihn an diesem Wochenende, dass seiner Match Fitness helfen soll. Für Andy gibt es ebenfalls einen schlichten Grund: Ich möchte keine Spieler, die herkommen, wenn sie nicht für Spiele konkurrieren können. Er ist auch jemand, der zu Hause blieb, um an seiner Kondition zu arbeiten.

Auftakt zu Gast

Liverpool wird wie alle anderen Teams der Premier League am 18. August in die neue Saison starten, an diesem Datum wird man auswärts bei West Bromwich Albion antreten.


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