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Von den DFB-Junioren in die Premier-League: Steffen Freund geht neue, alte Wege. Jetzt ist der DFB erneut gefragt: Er muss nun gleich zwei wichtige Posten neu besetzen.

London. Erst vor wenigen Stunden gab der DFB die einvernehmliche Vertragsauflösung von Steffen Freund bekannt. Nun weiß man auch, weshalb er diesen plötzlichen Schritt geht. Freund wird ab sofort Co-Trainer bei den Tottenham Hotspur.

Rückkehr an die White Hart Lane

Der ehemalige defensive Mittelfeldspieler, der von 1999-2003 bereits als Spieler für die Spurs am Ball war und dort in die Hall of Fame aufgenommen wurde, kehrt nun also nach knapp zehn Jahren in neuer Position an die White Hart Lane zurück. Wie der Verein auf seiner Homepage bestätigt, komplettiert Freund das Trainerteam des Premier-League-Klubs und wird Co-Trainer des neuen Spurs-Cheftrainers Villas Boas.

PREMIER LEAGUE
2012/13
DER ERSTE SPIELTAG (18.-20. AUGUST)
FC Arsenal - AFC Sunderland
FC Everton - Manchester United
FC Fulham - Norwich City
Manchester City - FC Southampton
Newcastle United - Tottenham Hotspur
Queens Park Rangers - Swansea City
FC Reading - Stoke City
West Bromwich Albion - FC Liverpool
West Ham United - Aston Villa
Wigan Athletic - FC Chelsea

Freund freut sich auf die neue Aufgabe

Für Steffen Freund scheint dies nun der richtige und konsequente Schritt in die Zukunft zu sein. Der jetzt ehemalige U16-Coach, der seit 2010 für den DFB als Nachwuchstrainer aktiv war und 2011 mit der U17 Vize-Europameister wurde, freut sich auf die neue Aufgabe. „Für mich geht mit der Rückkehr an die White Hart Lane ein Traum in Erfüllung. Ich hätte mir keinen besseren Klub für meine erste Trainertätigkeit auf Vereinsbasis vorstellen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem so außergewöhnlichen Trainer wie Andre Villas-Boas“, zitiert ihn die Bild.

Vertrag mir dem DFB aufgelöst

Bislang war der ehemalige Profi und Vorzeigekämpfer U16-Nationaltrainer des DFB und galt als einer der Kandidaten für die Nachfolge des zum FC Bayern München gewechselten Sportdirektor Matthias Sammer. Nun verabschiedet sich Freund aus dem Nachwuchsbereich des Verbandes und forciert seine Karriere als kommender Vereinstrainer.

Der Vertrag des 42-Jährigen, der noch eine Gültigkeit bis zum Sommer 2013 besaß, wurde Mittwochvormittag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. „Steffen Freund hat in den vergangenen Jahren erfolgreich für den DFB gearbeitet und sich dabei als Trainer weiter entwickelt. Wir können verstehen, dass er nach drei Jahren als Jugendtrainer eine neue Herausforderung sucht und wünschen ihm alles Gute für seine weitere Laufbahn", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock in einer Mitteilung des DFB.

Der Verband muss doppelt suchen

Steffen Freund geht nun also neue Wege, um sich persönlich und als Trainer weiterzuentwickeln. Auf den DFB kommt jetzt eine neue Situation zu. Neben einem Ersatz für Matthias Sammer muss man nun auch einen Nachfolger für den neuen Co-Trainer der Spurs finden.

EURE MEINUNG: Steffen Freund als Co-Trainer zu den Spurs? Der richtige Schritt für den ambitionierten Jung-Trainer?
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