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Arsenal-Trainer Arsene Wenger will seine Philosophie nicht ändern
Der Trainer der „Gunners“ setzt seit Jahren überwiegend auf junge und entwicklungsfähige Spieler und will dies auch in Zukunft nicht ändern.
London. Trainer Arsene Wenger hat erklärt, er werde seine Denkweise auch in den kommenden Jahren nicht ändern, da sich seine Arbeit mit dem Fokus auf günstige Transfers und junge Spielern in den vergangenen Jahren beim FC Arsenal bewährt hat.Unverständnis bei eigenen Fans
Der Franzose löst beim eigenen Anhang damit oft Unverständnis aus, da die Kassen der Nordlondoner gerade nach den Verkäufen von Cesc Fabregas und Samit Nasri gut gefüllt sein müssten. Jedoch spricht die Erfolgsbilanz Wengers für sich. Ihm ist dennoch bewusst, dass der Weg nach ganz oben nicht ausschließlich über junge Eigengewächse gehen kann.
Mit einem ähnlichen Ansatz haben es Vereine gerade unter der Leitung eines Johan Cruyff, wie der FC Barcelona und Ajax Amsterdam, weit gebracht – sie legen den Schwerpunkt auf die vereinsinternen Jugendakademien. Ein Grund mehr für Wenger, von dem eingeschlagenen Weg auch in Zukunft nicht abzuweichen.
„Arbeit wird von anderen zerstört“
Gegenüber Sky Sports sagte der 62-Jährige: „Meine Ansichten stimmen mit denen von Cruyff absolut überein und ich werde nichts ändern. Das einzig Traurige ist, dass deine Arbeit manchmal von anderen zerstört wird“, so wie es in den Fällen von Fabregas und Nasri eben der Fall war. „Man möchte einen Spieler in seinen besten Jahren in seinem Klub sehen - aber so läuft es halt nicht immer“, scheint er trotz der Überzeugung von seiner Arbeit leicht zu resgnieren.
„Ich bin selbst ein Opfer davon. Ich verlor Samir Nasri, Gael Clichy und Cesc Fabregas in einem Alter, in dem sie wohl ihren besten Fußball für Arsenal gespielt hätten. Ich habe den Klub dennoch nie verlassen, auch wenn ich gekonnt hätte.“
„Dem Fußball etwas zurückgeben“
Demnach habe er bereits zehnmal die Möglichkeit gehabt, die „Gunners“ zu verlassen, doch er ist stets geblieben, weil er an seiner Philosophie festhalten wollte. Geld sei nie eine Motivation für den Trainer. Die Arbeit eines Johan Cruyff bestätigt ihn dabei in seinem Handeln. „Wir alle tun dies, weil wir dem Fußball etwas zurückgeben möchten.“
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