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Carlos Tevez fragt sich inzwischen, wer England regiert, und hat nicht die Absicht, sich bei Sir Alex Ferguson noch persönlich zu entschuldigen.

Manchester. Carlos Tevez von Manchester City wird sich nicht mehr persönlich bei Sir Alex Ferguson, dem Trainer von Manchester United, entschuldigen, nachdem er ein Plakat mit der Aufschrift „R.I.P. Fergie“ hochgehalten hatte. Viel mehr versteht er nicht einmal, warum man Ferguson überhaupt um Verzeihung bitten sollte, schließlich habe sich die Trainerlegende selbst schon oftmals negativ über Tevez geäußert und sich im Nachhinein nie entschuldigt.

Plakat sorgt für Skandal

Nachdem Manchester City am vergangenen Sonntag, dem letzten Spieltag der Premier League, dem Rivalen aus Manchester in der Nachspielzeit die Meisterschaft wieder weggeschnappt hat, wurde am Montag ausgelassen gefeiert. Der Meisterkorso der „Sky Blues“ fuhr durch die Stadt und plötzlich bekam Carlos Tevez ein Plakat in die Hand.

„R.I.P. Fergie“ - Ruhe in Frieden, Fergie. Sir Alex Ferguson hatte zuvor behauptet, dass City es zu seinen Lebzeiten nicht schaffen würde, die Erfolge von United, zum größten Teil seine eigenen Erfolge, zu übertreffen. Diese Kampfansage der City-Anhänger, die Tevez offensichtlich selbst im Moment auch ganz gut gefiel, ging dann aber doch einen Schritt zu weit. Ein Entschuldigungsschreiben wurde bereits von City veröffentlicht.

Erheblicher Fehler des Urteilsvermögens“

In dieser öffentlichen Entschuldigung Richtung Ferguson ist von einem „erheblichen Fehler des Urteilsvermögens“ die Rede. Das sieht Tevez soweit auch ein, nur irgendwie versteht er nicht, warum er sich selbst noch einmal bei seinem ehemaligen Trainer melden müsse. Als er am Ezeiza-Airport in seiner Heimat Argentinien ankam, machte er seinem Unmut noch einmal Luft.

„Es scheint, als wäre Ferguson der Präsident von England! Denn jedesmal, wenn er schlecht über einen Spieler redet, oder schlecht von mir selbst gesprochen hat, bin ich niemals an die Öffentlichkeit gegangen und habe eine Entschuldigung verlangt“, sagte er bei seiner Ankunft Reportern am Flughafen.

Keiner Schuld bewußt?

Für Tevez ist die Lösung einfach: „Wenn du Mist baust, solltest du dich zeigen und entschuldigen. Aber ich werde mich nicht entschuldigen“, und damit beendete der Argentinier seine Erklärung. Noch ist nicht bekannt, ob sein Verein Manchester City amüsiert oder entsetzt ist. Sechs Monate hat der Stürmer letzte Saison bereits im Exil in Argentinien verbracht. Ob diese Affäre noch ein Nachspiel haben wird, bleibt abzuwarten.

Eure Meinung: Ist Tevez im Recht? Muss er Sir Alex nicht mehr persönlich um Entschuldigung bitten?


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