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Roman Abramovich bittet Chelsea-Team zum Rapport
Nach der ernüchternden 0:2-Pleite gegen Everton stattete der russische Besitzer den Spielern und Trainer Villas-Boas einen persönlichen Besuch ab.
Von Sebastian Micheel
Getty Images
London. Nach der jüngsten Pleite gegen Everton ist Chelseas Besitzer Roman Abramovich sichtlich unzufrieden mit der Leistung seines Vereins. Um dieser Unzufriedenheit nun Ausdruck zu verleihen, stattete der Milliardär dem Verein und insbesondere Trainer Andre Villas-Boas einen persönlichen Besuch ab.
Aufgrund dieses Besuchs und der für Chelsea-Verhältnisse schlechten Ausgangslage in der Premier League wurde vielerorts bereits über eine Entlassung des Portugiesen spekuliert. Doch sowohl die Chelsea-Vereinsführung als auch der Trainer versichern, dass Abramovichs Besuch dem reinen Interesse am Training und der Moral der Mannschaft gegolten habe.
Villas-Boas unter Druck
Sollte der Verein nicht mindestens unter die Top-Vier Teams der Liga kommen, dürften auch die Tage von Villas-Boas gezählt sein. Er selbst ist sich dem Druck durchaus bewusst, dem er ausgesetzt ist. „Wenn man als Chelsea FC ein Spiel 2:0 verliert und solch große Erwartungen auf dir lasten, dann reicht so eine schlechte Leistung einfach nicht“, so Villas-Boas gegenüber Chelsea TV.
Auch die Art und Weise, wie man verloren hatte, gefiel dem jungen Trainer nicht. „Wir haben zu oft quer gespielt, anstatt das Spiel breit zu machen. In der zweiten Halbzeit haben wir direkter gespielt, aber Everton hat gut gekämpft und sich gut organisiert und nach dem 1:0 wurde es nur noch schwieriger“, stellte er fest.
Eure Meinung: Wird Villas-Boas am Ende der Saison noch Trainer bei Chelsea sein?
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